Post by Schmitter Hydraulik GmbH
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Heute räumen wir mit einem Hydraulik-Mythos auf, der sich in der Praxis hartnäckig hält: Mehr Druck bedeutet immer automatisch mehr Geschwindigkeit. Dieser Mythos beruht auf der Annahme, dass Druck die physikalische Größe ist, die die Geschwindigkeit direkt bestimmt. Dabei ist es der 𝙑𝙤𝙡𝙪𝙢𝙚𝙣𝙨𝙩𝙧𝙤𝙢 (auch bekannt als Durchfluss), von dem die Geschwindigkeit unmittelbar abhängt. Möchte man die Geschwindigkeit einer Komponente erhöhen, muss also der Volumenstrom gesteigert werden. Das heißt, dem System muss eine größere Menge an Medium in einer bestimmten Zeit zugeführt werden. Die Erhöhung des Drucks führt dazu, dass eine größere Kraft übertragen werden und dadurch eine schwerere Last bewegt werden kann, nicht aber, dass diese Last zügiger bewegt werden kann. Möchte man das erreichen, kann man den Volumenstrom auf folgende Arten erhöhen: 1. Nutzung einer Pumpe mit einem höheren Fördervolumen 2. Erhöhung der Drehzahl des Antriebsmotors 3. Einbau von Schlauchleitungen mit einem größeren Durchmesser 4. Evtl. Anpassungen der Ventile 5. Austausch verschmutzter Filter zur Verringerung des Strömungswiderstandes Natürlich hängt die Maßnahme ganz individuell von der gewünschten Anwendung ab. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗛𝘆𝗱𝗿𝗮𝘂𝗹𝗶𝗸-𝗠𝘆𝘁𝗵𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿?