Post by SALT AND PEPPER Group

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Ein Kostenvergleich kann fachlich sauber sein und trotzdem zur falschen Entscheidung führen. Gerade dann, wenn Vertragsformen im Engineering und in der IT nur über direkte Kosten bewertet werden. Direktanstellung, Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ), Werkvertrag oder Dienstvertrag erfüllen unterschiedliche Funktionen. Trotzdem werden sie in der Praxis häufig über eine einfache Frage verglichen: Was kostet die Ressource? Für viele Projektentscheidungen ist das zu kurz gedacht. Denn ob eine Vertragsform wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt stark davon ab, wie lange eine Rolle gebraucht wird, wie schnell sie produktiv sein muss und wie stabil der Bedarf planbar ist. In unserer Studie zeigt sich genau diese Zeitlogik: Bei kurzfristigen Bedarfen kann ANÜ wirtschaftlich stark sein, weil Expertise schnell verfügbar wird und Projekte früher stabilisiert werden können. Über zwei bis drei Jahre nähern sich die Kostenmodelle an. Bei dauerhaftem Bedarf kann Direktanstellung wirtschaftlicher sein, wenn die Rolle langfristig gebraucht wird und die Auslastung verlässlich planbar ist. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet eine Vertragsform? Sondern: Für welchen Zeitraum, welche Aufgabe und welches Projektrisiko ist sie gedacht? Genau hier entsteht der Unterschied zwischen Beschaffung und Projektsteuerung. Für die Praxis helfen vor einer Besetzungsentscheidung drei Fragen: · Wie lange brauchen wir die Rolle wirklich? · Wie schnell muss die Expertise produktiv werden? · Wie sicher ist die Auslastung über die Laufzeit planbar? Unser Fazit: Die wirtschaftlich passende Vertragsform erkennt man nicht allein am Preis, sondern am Projektkontext. Im Carousel haben wir die Zeitlogik kompakt zusammengefasst. Mehr dazu im ANÜ-Report von SALT AND PEPPER: https://lnkd.in/dDXq7Ria #Engineering #IT #Projektmanagement #ANÜ #Workforce #spiceupyourprogress

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