Post by Sabina Tiedemann-Zöller
Leitung Landesstelle Früher Kindstod Baden-Württemberg | Pädagogin | Familientrauerbegleiterin | Vernetzung von Praxis, Wissenschaft und Politik | Gründerin Sternenkinder Ettlingen
Manchmal beginnt gesellschaftliche Veränderung genau dort, wo Menschen täglich vorbeigehen. Am Sonntag durfte ich für die Landesstelle Früher Kindstod Baden-Württemberg bei den Dreharbeiten für den neuen Film der Pfarrei St. Martin Ettlingen mitwirken. Im Zuge der Sanierung der Herz-Jesu-Kirche hat die Pfarrei eine besondere Initiative ins Leben gerufen: Vereine und Institutionen aus der Region gestalten die Bauzäune rund um die Kirche und machen so gesellschaftlich relevante Themen sichtbar. Dass auch die Landesstelle dort vertreten sein darf, bedeutet uns sehr viel. Früher Kindstod ist ein Thema, das viele Menschen sprachlos macht. Gerade deshalb braucht es Orte, an denen hingeschaut wird. Orte, die zeigen: Dieses Thema gehört in unsere Gesellschaft. Betroffene Familien gehören in unsere Mitte. Solche Projekte machen deutlich, was entstehen kann, wenn Kirche, Zivilgesellschaft, Ehrenamt und soziale Einrichtungen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Sichtbarkeit entsteht nicht von allein – sie wächst durch Vernetzung, gegenseitige Wertschätzung und den Mut, auch schwierigen Themen Raum zu geben. Mein herzlicher Dank gilt der Pfarrei St. Martin Ettlingen für diese starke Initiative sowie dem Filmteam von Cinegrapher Films GmbH für die professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit. Trotz hochsommerlicher Temperaturen war der Drehtag geprägt von großem Engagement und einem spürbaren Miteinander. Aus meiner Erfahrung entstehen die nachhaltigsten Veränderungen immer dort, wo Menschen bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. #Vernetzung #Gesellschaft #Sichtbarkeit #FrüherKindstod #Sternenkinder #Ehrenamt #Zusammenarbeit #BadenWürttemberg
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