Post by Universität des Saarlandes
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Hightech-Diagnostik wird als Modellprojekt Pflegeheime im Saarland versorgen Ein mit Hightech-Geräten ausgestatteter LKW wird künftig Pflegeheime im Saarland anfahren, um medizinische Untersuchungen direkt vor Ort zu ermöglichen und Klinikaufenthalte zu vermeiden. Für das bundesweit einmalige Modellprojekt „DIKOM” haben die Universität des Saarlandes, das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg und weitere Partner über acht Millionen Euro Fördermittel vom Gemeinsamen Bundesausschuss erhalten. Die Ausstattung des Fahrzeugs entspricht dem Standard einer Notaufnahme. Die Befunde werden telemedizinisch an Fachärzte übermittelt und stehen Hausärzten sowie Pflegeteams zeitnah zur weiteren Versorgung zur Verfügung. Das Konzept wurde von Klaus Faßbender, Medizinprofessor an der Saar-Universität, erarbeitet. In der im September startenden aktiven Modellphase erhalten zunächst rund 4.000 Heimbewohner aus etwa 50 Pflegeheimen eine „mobile Diagnostik“ in ihrer vertrauten Umgebung. Anlässlich der heutigen Präsentation der mobilen geriatrischen Einheit sagte Universitätspräsident Ludger Santen: „Das DIKOM-Fahrzeug ist ein Musterbeispiel für den Wissenstransfer an der Universität. An der Medizinischen Fakultät entstand die geniale Idee, die Hightech-Diagnostik zu den betagten Menschen zu bringen, um diesen damit belastende Krankenhausaufenthalte zu ersparen. Mit viel Engagement und Erfindergeist sowie der Unterstützung zahlreicher Partner aus der Medizin und Medizintechnik sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft wurde diese Idee nun buchstäblich auf die Straße gebracht.” Auch Jakob von Weizsäcker, Minister der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes, war vor Ort und wünschte der neuen Versorgungsform viel Erfolg. Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft Saarland Mehr dazu: https://lnkd.in/dXFgBbPK © Iris Maurer/UdS