Post by Roche Germany
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Das heute verabschiedete GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz belastet die forschende Pharmaindustrie in Deutschland massiv. Die staatlichen Rabatte und Abschläge auf innovative Arzneimittel werden ab dem 1. Januar 2027 nochmals deutlich ausgeweitet. Gegenüber dem ursprünglichen Kabinettsbeschluss bedeutet das Gesetz eine zusätzliche Belastung der Industrie von rund 4,5 Milliarden Euro bis 2030. Besonders enttäuschend ist, dass die Bundesregierung trotz eindringlicher Warnungen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Versorgung und Gewerkschaften vor den Folgen des Gesetzes für Investitionen, wirtschaftliches Wachstum und Versorgung an diesem Kurs festgehalten hat. 📍 Umso wichtiger ist nun der Entschließungsantrag bezüglich einer praxistauglichen, realistischen Standortfreistellungsklausel. Eine solche Klausel allein wird jedoch nicht ausreichen, um den entstandenen Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu beheben. Entscheidend ist, dass sie Teil eines umfassenden wirtschaftspolitischen Kurses wird, der den Innovationsstandort Deutschland stärkt und wieder attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen und internationale Wettbewerbsfähigkeit schafft. Mehr dazu hier vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) 👉 https://lnkd.in/eBpqD4M6