Post by Robert Koch Institute
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Nipahvirus in Sri Lanka: Ein Virus wird entdeckt, bevor Menschen daran erkranken Erstmals wurde in Sri Lanka das Nipahvirus nachgewiesen, und zwar in Flughunden (Pteropus medius). Besonders relevant: Dieser Erreger wurde dort bislang nicht klinisch in Patientinnen und Patienten nachgewiesen. Genau solche Funde sind ein Warnsignal – und eine Chance, rechtzeitig zu handeln. Denn Vorbereitung beginnt nicht erst im Krisenfall. Sie beginnt mit Diagnostik, Feldstudien, Surveillance, und vor allem starken Partnerschaften vor Ort. Eine Nipah-Erkrankung kann beim Menschen von Fieber und Atemwegsbeschwerden bis zu einer schweren Gehirnentzündung reichen und verläuft häufig tödlich – die Sterblichkeit wird je nach Ausbruch auf 40 bis 75 % geschätzt. Nur wenn wir Erreger früh erkennen, können Gesundheitssysteme schneller reagieren und Menschen besser schützen. Unterstützt wird diese Arbeit durch das Global Health Protection Programme (GHPP) des Bundesministerium für Gesundheit. GHPP wurde geschaffen, um Gesundheitskrisen vorzubeugen und Public-Health-Systeme weltweit zu stärken. Das Projekt IDEA – Identification of Emerging Agents trägt dazu bei, neue Erreger früh zu erkennen und diagnostische Kapazitäten auszubauen. Solche Forschung rettet nicht erst im Ausbruch Leben – sie kann dazu beitragen, ihn zu verhindern. Zum Paper in EID: 👉 https://lnkd.in/gFPupSvW Mehr zum IDEA-Projekt 👉 https://lnkd.in/gF8CeZQR Claudia Kohl, Sahan Siriwardana, Therese Muzeniek, Thejanee Perera, Ph.D., Dilara Baş, Mizgin Öruc, Annika Brinkmann, Beate Becker-Ziaja, Franziska Schwarz, Jeevatharan Hamsananthy, Jagathpriya Weerasena, Shiroma Handunnetti, Inoka C. Perera, Gayani Premawansa, Sunil Premawansa, Prof. Wipula Bandara Yapa, Andreas Nitsche