Post by PROPAK
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Die PROPAK-Industrie steht zunehmend unter Druck: Laut aktueller EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung-Studie verschärfen sich die Standortnachteile für die papierverarbeitenden Betriebe deutlich, so der Tenor des heutigen PROPAK Bilanzpressegespräch im APA-Pressezentrum. EUWID | Verpackung berichtet https://lnkd.in/di6Ad-xD Die OÖNachrichten berichten https://lnkd.in/d9cGHc5k Die Salzburger Nachrichten berichten https://lnkd.in/dPyMjw2C #PackagingAustria berichtet https://lnkd.in/dyzzn_CM Regal Verlagsges.m.b.H berichtet https://lnkd.in/dS5QhCmm VOL.AT berichtet https://lnkd.in/eXmXkXpz Wirtschaftskammer Österreich https://lnkd.in/d8gnhgEg 📊 2025 sank der Produktionswert um drei Prozent auf 2,23 Milliarden Euro, die Lohnstückkosten stiegen seit 2017 um rund 37 Prozent — deutlich stärker als im Euroraum oder in der Schweiz. Gleichzeitig verliert Österreich in wichtigen Exportmärkten an Boden. ⚠️ „Die scheinbar stabile Lage darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Unternehmen wirtschaftlich zunehmend unter Druck geraten“, betont Marko Bill Schuster, Obmann des Fachverbandes PROPAK. 🇦🇹 Prof. Dr. Monika Köppl-Turyna-Turyna von EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung verweist auf die zentrale Herausforderung: „Gerade für eine stark exportorientierte Industrie ist das ein gravierender Standortnachteil.“ ♻️ Auch PROPAK-Geschäftsführer Martin Widermann sieht Handlungsbedarf: Die Branche unterstütze die Ziele der Kreislaufwirtschaft, doch die gestiegene Regulierungsdichte belaste Betriebe zunehmend und binde Investitionen 📓 „Gedruckte Informationen bleiben dort wichtig, wo Rechtssicherheit, Verständlichkeit und barrierefreier Zugang zählen“, so Arnold Tautermann-Bichler, stellvertretender Fachverbandsobmann PROPAK. 💡 Trotz der schwierigen Ausgangslage setzen die PROPAK-Unternehmen weiter auf Innovationen. Dazu zählen recyclingfähige Verpackungen aus Papier und Karton, die Kunststoff in vielen Bereichen ersetzen können. Aus den Ergebnissen leitet die Studie mehrere wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen ab. Dazu zählen: ✅ eine stärkere Begrenzung des Kostenauftriebs, ✅ die Senkung der Lohnnebenkosten, ✅ flexiblere Arbeitszeit- und Zuverdienstregelungen, ✅ schnellere Genehmigungsverfahren, ✅ die konsequente Vermeidung von Gold Plating sowie ✅ Investitionen in Digitalisierung und produktivitätssteigernde Maßnahmen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit einer exportorientierten Schlüsselbranche nachhaltig zu stärken. Hier können Sie die Pressekonferenz nachschauen: 🎥 https://lnkd.in/dzKEdMHd Foto © com_unit/APA/Ludwig Schedl Moderation: Susanne Wegscheider