Post by Pierre Rudolph
Fleet & Mobility Transformation | Charging & Energy Systems | Strategy to Execution
Spannendes Interview der Power2Drive Europe mit Dr. Mark Kuprat zum bidirektionalen Laden. Der Gedanke der „virtuellen Schwarmbatterie“ ist stark: Viele E-Fahrzeuge werden nicht nur geladen, sondern können perspektivisch als flexible Speicher im Energiesystem wirken. Gerade bei Flotten, Firmenstandorten und planbaren Standzeiten kann das ein relevanter Baustein werden. Aus Fuhrparksicht würde ich das Thema aber bewusst pragmatisch betrachten. Bevor ein Fahrzeug Strom zurückgibt, muss es im Alltag zuverlässig verfügbar sein. Das betrifft nicht nur Depotflotten, sondern den gesamten E-Fuhrpark: Dienstwagen, Poolfahrzeuge, Serviceflotten, Transporter, Außendienst und Logistik. Entscheidend ist, wie Laden am Standort, zu Hause und unterwegs zusammenspielt. Für Unternehmen geht es dabei nicht nur um Technik. Es geht um Mindestreichweiten, Standzeiten, Abrechnung, Netzanschluss, Energiemanagement, Software, Datenqualität und die Menschen im Prozess. Fahrer, Fuhrpark, Facility, Finance und Management müssen sich darauf verlassen können. Die Technik ist an vielen Stellen weiter als Regulierung und Wirtschaftlichkeit. Deshalb ist für viele Flotten der nächste Schritt nicht sofort V2G, sondern intelligentes Laden über alle Ladeorte hinweg: Verfügbarkeit sichern, Lastspitzen reduzieren, Energie gezielter nutzen und Daten besser verbinden. Wenn das funktioniert, wird bidirektionales Laden ein logischer weiterer Baustein. Nicht als Hype, sondern als Teil eines funktionierenden Mobilitäts- und Energiesystems. #Fuhrparkmanagement #Elektromobilität #Ladeinfrastruktur #EnergyManagement #Power2DriveEurope https://lnkd.in/gdFjk22x