Post by J. Esslinger GmbH & Co. KG - Pforzheimer Zeitung
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Kein Ingenieur, sondern Kaufmann: Der künftige Bosch-Chef Christian Fischer ist kein klassisches Eigengewächs des Technologiekonzerns. Er übernimmt den Posten am 1. Juli - und steht dann erst als achter Manager an der Spitze nach Gründer Robert Bosch. Der 58 Jahre alte gebürtige Hamburger steht vor großen Herausforderungen. Die schwierige Wirtschaftslage hat 2025 mit voller Wucht bei Bosch durchgeschlagen. Der weltweit größte Autozulieferer leidet nicht nur in seinem Kernbereich, sondern auch in fast allen anderen Geschäftsfeldern. So halten sich zum Beispiel viele Verbraucher wegen der aktuellen Wirtschaftslage beim Kauf von Geräten wie Kühlschränken, Backöfen, Waschmaschinen, Elektrowerkzeugen und Gartengeräten zurück. Um das Ruder herumzureißen, wird kräftig an Personal und Strukturen gespart. Der verheiratete Vater von zwei Töchtern muss es nun richten. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und promovierte gleichfalls dort. Seine berufliche Karriere startete er einst bei Bosch als Trainee. Über Stationen beim Beratungsunternehmen Roland Berger, Walter Bau, Smartrac und wieder Roland Berger kam er 2018 zurück zu Bosch direkt in die Geschäftsführung. Seit Januar 2022 ist der Manager stellvertretender Bosch-Chef und unter anderem für die Konsumgüter, strategische Wachstumsinitiativen und das Afrika-Geschäft zuständig. Fischer fädelte unter anderem diskret den Zukauf des Heizungs-, Lüftungs- und Klimageschäfts von Johnson Controls und Hitachi - der größten Akquisition der Unternehmensgeschichte - ein. Das sieht das Unternehmen als eines der zentralen Zukunftsfelder. #bosch #christianfischer #technologiekonzern #zulieferer #hausgeräte https://lnkd.in/ewnbPaMv