Post by pedro aleman

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Schwindelanfälle v. Peter Schönau Ein Journalist sucht einen ruhigen Ort, um sich von den Schwindelanfällen zu kurieren, die ihn seit einigen Monaten plagen. Er trifft durch Zufall auf den Ort "Himmelspforte" und beschließt, dort Urlaub zu machen. Meine Stimmung befand sich auf dem Nullpunkt, und das nasskalte Wetter, das uns seit einer Woche heimsuchte, tat nichts, um sie zu heben. Der Wetterbericht versprach außerdem auch für die nächste Woche wenig Besserung. Und das Buch, in dem ich gerade gelesen hatte, hinterließ in mir ein Gefühl zwischen Unglauben und unterdrückter Angst. Ich legte es neben mich auf den Nachttisch. Doch der Himmel, der seine Pforten öffnete, und der Name Himmelspforte hatten in mir eine Erinnerung wachgerufen. Ein Dorf in den Bergen fiel mir ein. Sein Name stand auf dem Wegweiser an einer Autobahnausfahrt, die ich auf dem Weg in die Provinzhauptstadt passierte. Es hatte den, jedenfalls für meine Ohren, romantisch klingenden Namen "Himmelspforte". Am nächsten Tag stellte ich über den Ort Nachforschungen an. Eine touristische Attraktion schien er nicht zu sein. Laut Angaben im Touristikführer, den die Provinzregierung jedes Jahr herausgab, lag der Ort auf 700 Meter Höhe, war nur durch einen Tunnel erreichbar und hatte 265 Einwohner.

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