Post by Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH
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Recycling-Praxis und politische Rahmenbedingungen? Das Zusammenspiel macht’s! ♻️ Kürzlich haben uns Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und DIE PAPIERINDUSTRIE zu einem Fachgespräch über Kreislaufwirtschaft und Verpackungsrecycling in Kreuzau besucht. Im Mittelpunkt des Treffens: Wie funktioniert heute das Verpackungsrecycling in der industriellen Praxis – und wie können wir es noch besser machen? 🤔 Ein zentraler Aspekt war unser einzigartiges Getränkekarton-Recycling. In der Aufbereitung trennen wir Papierfasern, Kunststoffe und Aluminiumschichten sauber voneinander, damit die hochwertigen Papierfasern wieder nutzbar werden. So verarbeiten wir sie dann zu weiß gedeckten Testlinern. Bei einer Werksführung konnten wir dann zeigen, wie das in der Praxis aussieht, die komplexe Stoffaufbereitung, die Papiermaschinen und die Recyclingströme, die bei uns täglich verarbeitet werden. Was aber auch klar wurde, Recycling ist nicht nur die technische Umsetzung. Genauso wichtig sind die politischen Rahmenbedingungen, die unser Handeln bestimmen. Deshalb ging es im Austausch auch um die Weiterentwicklung des Verpackungsrechts, die EU-Verpackungsverordnung PPWR und um mögliche Wege, die Recyclingquoten von Getränkekartons weiter zu steigern 📈 Vielen Dank an die Teilnehmenden für den konstruktiven und fachlichen Austausch. Solche Gespräche sind wichtig, damit die Kreislaufwirtschaft nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern entlang der gesamten Kette besser wird! 🤝 Mit dabei waren: Dr. Silke Karcher, Fabian Sinnwell und Andreas Klepke vom BMUKN sowie Martin Drews und Malte Campsheide von DIE PAPIERINDUSTRIE. Auf Seiten der Niederauer Mühle begleiteten Dr. Karsten Derks, Roland Rameil und Andreas Schulz den Austausch.