Post by Oliver Kahn

Entrepreneur | Investor | Football Icon | Philanthropist | Former CEO

Fußball war schon immer mehr als ein Spiel. Er ist Emotion, Identität, Zugehörigkeit. Und längst ist er auch ein hochprofessionelles wirtschaftliches Ökosystem. 📈 Beim Lunch im Rahmen der SuperReturn​ in Berlin haben wir darüber diskutiert, welche Rolle #PrivateEquity im Fußball spielen kann – und wo Kapital an Grenzen stößt. Eines ist klar: Investitionen in Vereine sind sinnvoll. Aber nur, wenn sie langfristig gedacht sind, Infrastruktur verbessern, Nachwuchsarbeit stärken, Management professionalisieren und Vereinen helfen, ihr Potential nachhaltig zu entwickeln. Aber #Kapital allein gewinnt keine Spiele. Und Akzeptanz kauft es ohnehin nicht. 🧠 Wer einen europäischen Fußballverein als normales Asset behandelt, hat den Kern des Geschäftsmodells nicht verstanden. Ein Verein trägt Geschichte. Er steht für eine Region, eine Fanbase, eine Identität. All diese Dinge lassen sich nicht in einer Excel-Tabelle abbilden. Wer das ignoriert, wird Widerstand erzeugen. Selbst dann, wenn die wirtschaftliche Logik auf dem Papier plausibel wirkt. Die Themen, die den Markt gerade beschäftigen sind vielfältig: Multi-Club-Strukturen, Beteiligungsmodelle, Medienrechte, Talent Pipelines. Der Markt professionalisiert sich und viele seiner Teilkomponenten. Aber Professionalisierung braucht Prinzipien: Transparenz, Integrität und Respekt vor der Identität des Sports. 🔭 #Fußball wird sich weiterentwickeln. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Kapital eine Rolle spielt, sondern ob es die richtige Rolle spielt. Wirtschaftliche Interessen und die Identität des Spiels müssen keine Gegensätze sein. Aber das erfordert Investoren, die beides im Blick behalten. Danke an Stephan Grimm​ von Gimpel Private Markets​ und alle Teilnehmer für den offenen Austausch und die interessanten Perspektiven.

Post contentPost contentPost content