Post by Noel Scholz

COO bei fit for family care | Wachstum mit Herz und System | Manager of operations bei Rieth GmbH

Der Bundestag kann die 65-Prozent-Regel streichen. Den CO2-Preis streicht er damit nicht. Am Freitag hat der Bundestag das Heizungsgesetz gekippt: 323 Abgeordnete stimmten für die Novelle. Öl- und Gasheizungen dürfen damit auch künftig unbefristet neu eingebaut werden. Statt der 65-Prozent-Pflicht kommt eine Stufenregel: ab 2029 zehn Prozent klimafreundlicher Brennstoff, bis 2040 sechzig Prozent. Und ab 2045 muss der Brennstoff komplett klimaneutral sein. Politisch heißt das jetzt „Wahlfreiheit". Aus der Praxis eines Heizungsbauers heißt es: Die Entscheidung wird auf die Hausbesitzer abgewälzt. Denn schauen wir nüchtern auf das, was ein Gaskessel erlebt, der 2026 eingebaut wird: 🔸 einen CO2-Preis, der planmäßig Jahr für Jahr steigt 🔸 Brennstoffpreise, die an Importen und Weltmarkt hängen 🔸 ab 2045 die Pflicht, mit Biomethan oder anderen klimaneutralen Brennstoffen zu laufen, die es heute nur in kleinen Mengen und zu hohen Preisen gibt. Eine Heizung hält 20 bis 25 Jahre. Wer heute fossil einbaut, kauft sich all das mit ein. Das ist keine Freiheit, das ist eine vertagte Rechnung. Unsere Haltung als Rieth GmbH seit 1895 bleibt deshalb unverändert: Wärmepumpe, Photovoltaik und saubere Wärme sind keine Ideologie, sondern die wirtschaftlich robusteste Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte. Und genau dafür machen wir für unsere Kunden in Wiesbaden und Rhein-Main weiterhin starke Angebote möglich, unabhängig davon, was in Berlin gerade beschlossen wird. Wie seht ihr das: Ist die neue „Wahlfreiheit" ein Gewinn für Hausbesitzer oder nur eine Rechnung mit Fälligkeit später? www.rieth.team/waermepumpe #Heizungsgesetz #Energiewende #Wärmepumpe #Wiesbaden #RheinMain