Post by Nikolaus Huss
Cofounder
https://lnkd.in/dwXEHkyi Eine klassische Loose-Loose Situation. Ich bilanziere: Politik reagiert erst, wenn Löcher in der Kasse sind. Die gilt es dann schnell zu stopfen. Da hilft ein stabiles Feindbild. Auf der anderen Seite hat die Pharmaindustrie über Pharmadialog hinaus keine Strategien aufgebaut, die der politischen Aufgabe, die Kosten in Griff zu behalten, gerecht werden würde. Und so knallen die unvermittelten Interessen aufeinander. Sich jetzt auf eine Seite zu schlagen, wäre falsch. Jetzt wird die Pharmaindustrie erst mal Blüten. Sie werden dann irgendwann gute Miene zum bösen Spiel machen, weil sie ja irgendwie auch die Politik brauchen. Und dann stellt sich die Frage, ob einzelne Unternehmen mal ausbrechen aus der Einheitsfront der Blockierer. Meine These: Wir brauchen das Management Know How und das Investoengeld der Pharmaindustrie, um unser Gesundheitswesen nachhaltig besser zu machen. Und eine neue, dynamische Governance "der Politik". Patreiubergreifend, legislaturübergreifend. Let's talk about! Simone Borchardt Dr. Christos Pantazis @janoschDahmen