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⚡ Aus kontroverser Diskussion wurde ein konkreter Vorschlag. Zwölf Unternehmen und Verbände aus energieintensiven Branchen haben ein gemeinsames Eckpunktepapier als „Option 4“ in die aktuelle Reformdiskussion eingebracht und bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Im Mittelpunkt steht ein Perspektivwechsel: weg von historischer Bandlastlogik, hin zu nachweisbarer Systemdienlichkeit. Konkret schlägt das Papier ein Zwei-Säulen-Modell vor: ein Flex-Audit für auditierbare industrielle Flexibilität sowie zeitvariable bzw. dynamische Netzentgelte für größere Gewerbe- und Industriekunden, die auf Netzsignale reagieren können. Wichtig dabei: Flexibilität wird nicht nur als Lastreduzierung verstanden. Auch Lastzuschaltung, Speicherbewirtschaftung, flexible Prozesswärme, Eigenerzeugungsanpassung sowie steuerbare KWK- und Backup-Kapazitäten können systemdienlich sein. Denn industrielle Flexibilität wird für energieintensive Unternehmen zur Standortfrage. Und für das Stromsystem ist sie eine wichtige Ressource. Entstanden ist das Papier im Anschluss an den ersten neustrom PowerShift Leadership Circle am 21.05.2026 in Berlin. Gezeichnet wurde das Eckpunktepapier von ABC-Klinkergruppe, AGRAVIS Ost, Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, Buss Fertiggerichte GmbH, HEIDEMARK, OVID Verband, Papp Logistics, Siegfried Jacob Metallwerke GmbH & Co. KG, UPM, Wernsing Feinkost GmbH, Wiegand-Glas Unternehmensgruppe und Zuckerverbände (WVZ-VdZ). 👏 Danke an alle Beteiligten für den offenen und konstruktiven Austausch. Besonderer Dank gilt Ilka Groenewold, die mit ihrer souveränen Moderation und Gesprächsführung durch den Tag geführt hat, sowie Dr. Wolfgang Fritz von Consentec GmbH für seine fachliche Expertise und Einordnung der aktuellen Debatte. Das vollständige Eckpunktepapier zur Reform der Industrienetzentgelte steht hier zum Download bereit 👉 https://lnkd.in/dRXcQwdF #Netzentgelte #Industrienetzentgelte #Flexibilität #Energiewende #Strommarkt #BNetzA #Stromneudenken
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