Post by Nathalie Edel

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10.000 Frauen stehen auf der Warteliste. Für ein Camp, in dem man Kerzen macht, malt, bastelt. In einem Château. In der Provence. Verrückt - und gleichzeitig so nachvollziehbar. Denn wir sind es so leid. Das Café mit der Brick Wall, dem Betonfußboden und dem Chrome Tresen, das überall auf der Welt stehen könnte. Das Airbnb mit den Terrazzo-Fliesen. Die Garderobe in der Saison-Farbe — Beige, nein Greige, nein eigentlich warmes Weiß, wenn wir der Pantone Farbe des Jahres glauben. Wir haben gemeinsam eine Ästhetik gebaut, die schön war. Und dann irgendwie... überall gleich. Und jetzt fliehen wir. In Blumentapeten. In handgetöpferte Becher. In getrocknete Blumen, Antiquitäten, "Whimsy" und Vintage-Gläser in allen Farben und Räume, die sich anfühlen wie "ich", nur ich. Nicht der Algorithmus. Was mich daran so fasziniert: das ist kein neues Phänomen. In den 1860ern hat William Morris genau dasselbe gefühlt als die Industrielle Revolution England mit immer gleich aussehenden, maschinell gefertigten Dingen überschwemmte. Seine Antwort war die Arts & Crafts Bewegung: Handwerk. Natur. Schönheit im Alltag. Wir sind gerade mittendrin in der zweiten Welle davon. And I am here for it! In meinem neuesten Substack-Artikel schreibe ich darüber — was diese Bewegung antreibt, wer sie schon lange vor uns kommen sah, und warum das Märchenhafte gerade so eine Kraft hat. https://lnkd.in/dX8fxxT8 ____________________ Hi! Ich bin Nathalie — Head of Marketing und Trend-Beobachterin aus Leidenschaft. Ich schaue genau hin: auf Märkte, auf Menschen, auf die kleinen Verschiebungen, die später groß werden. Was ich sehe, findet Platz in meinem Substack. Follow along, wenn dich das auch interessiert. 🌸