Post by MPIRIQ
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2024 fehlten bei 41 von 43 gesundheitsbezogenen WHO-Indikatoren mehr als 90 Prozent der Daten. 2019 traf das erst auf 11 dieser 43 Indikatoren zu. Eine neue Studie der WHO/Europe hat erstmals global erfasst, wie groß die Datenlücke im Gesundheitswesen ist. Untersucht wurden alle 194 Mitgliedstaaten über den Zeitraum 2015 bis 2024. Das Ergebnis: Bei knapp einem Drittel der Indikatoren reichen die verfügbaren Daten nicht aus, um Fortschritt verlässlich zu messen. Das hat Folgen. Wo belastbare Daten fehlen, fallen gesundheitspolitische Entscheidungen auf Basis von Annahmen statt Evidenz. Ganze Bevölkerungsgruppen, etwa Frauen, ältere Menschen oder Menschen in strukturschwachen Regionen, werden in der Statistik nicht sichtbar und damit auch in der Versorgung übersehen. Diese Lücke entsteht nicht in den Statistiken. Sie entsteht früher, am Versorgungspunkt, wo täglich Routinedaten anfallen, aber unstrukturiert liegen bleiben. Genau dort setzt MPIRIQ an. Wir strukturieren Routinedaten aus der Versorgung, machen sie de-identifiziert nutzbar und verbinden so Versorgung mit Forschung. Was wäre möglich, wenn die Daten, die ohnehin jeden Tag entstehen, dort ankämen, wo Entscheidungen getroffen werden? Time is Health. #Gesundheitsdaten #RealWorldEvidence #DigitalHealth #Versorgungsforschung (https://lnkd.in/e2Ja4GzT)