Post by Monacensia
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Erst zwei Wochen ist es her, da hielt Dan Diner zur Eröffnung unserer Ausstellung „Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv“ eine eindrückliche Rede, die Sie in der Sueddeutsche Zeitung nachlesen können. In seiner Rede würdigt Dan Diner Rachel Salamander als „Baumeisterin eines säkulären Tempels“ und ruft den Auftrag der 1982 gegründeten Literaturhandlung in Erinnerung: ➡️ In der zunächst geteilten und später der wiedervereinigten Bundesrepublik einen Gedächtnisort für die vertriebenen und ermordeten jüdischen Autor*innen zu schaffen ➡️ Einen „kulturellen Versammlungsraum“ und eine „Begegnungsstätte“ jüdischer Kultur in einer nicht-jüdischen Öffentlichkeit einzurichten ➡️Auf Grundlage von Literatur zu handeln, das heißt: zu lesen, zu interpretieren, zu diskutieren Angesichts angebrochener und einbrechender Zeitenwenden appelliert Dan Diner: „Das ‚Archiv Salamander‘ gilt es zu hegen und zu pflegen, in der Hoffnung, dass seinem Geiste zukünftiges Wissen entspringen werde – in Vorbereitung einer besseren Zukunft. Und um dabei ein ikonisches Wortbild Walter Benjamins zu evozieren: gleich einer, in unergründliche, bewegte Wasser geworfenen Flaschenpost.“ Foto: Kerstin Schuhbaum Anmerkung: Die Rede Dan Diners ist in der SZ in gekürzter und leicht bearbeiteter Form abgedruckt worden. #LiteraturHaltung #Monacensia #Pressespiegel