Post by Michael Vokt

Vertriebsleiter bei Seyffer GmbH | Spezialist Anwendungstechnik Schleif- und Poliersysteme | Beratung für Industrie und Handwerk

Was ist für meinen Schleifprozess wirklich die richtige Lösung? Diese Frage steht bei vielen Kunden am Anfang. Der Kunde weiß: ▪️ Der Prozess muss stabil laufen. ▪️ Die Oberfläche muss passen. ▪️ Der Abtrag muss stimmen. ▪️ Die Kosten müssen im Rahmen bleiben. ▪️ Und am Ende soll das Ganze idealerweise auch automatisierbar sein. Aber welche Schleiflösung ist dafür die richtige? ▪️ Welches Band? ▪️ Welche Qualität? ▪️ Welche Körnung? ▪️ Welche Standzeit? ▪️ Welche Prozessparameter? In der Praxis gibt es nicht „das eine Schleifmittel“, das überall funktioniert. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Bauteil, Material, Oberfläche, Maschine, Anpressdruck, Geschwindigkeit und Zielbild. Und genau hier beginnt meine Arbeit. Der Kunde muss nicht 300 Produkte selbst testen, um irgendwann vielleicht bei der passenden Lösung zu landen. Wir schauen uns den Prozess gemeinsam an, verstehen die Anforderungen und wählen gezielt die Verbrauchsmittel aus, die technisch und wirtschaftlich Sinn machen. Dabei geht es nicht nur um den Stückpreis eines Schleifmittels. Es geht um Abtragsleistung, Standzeit, Prozesssicherheit, Wiederholgenauigkeit und darum, ein Schleifmittel im Kosten-Nutzen-Verhältnis optimal einzusetzen. Denn ein gutes Schleifmittel bringt nur dann wirklich Leistung, wenn auch die Prozessparameter dazu passen. Genau diese Vorarbeit ist entscheidend, bevor ein Prozess überhaupt sinnvoll in Richtung Automatisierung weitergedacht werden kann. Im nächsten Post berichtet dann Thomas Magnussen von SHL AG über die Schmerzpunkte aus der Sicht eines Robotic-Herstellers.

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