Post by Michael Schenkel

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„Ich möchte gegen Belgien gewinnen. Aber mit fairen Mitteln." "Auf dem Platz. Nach geltenden Regeln. Nach Maßstäben, die für alle Mannschaften gleichermaßen verbindlich sind. Und ohne Intervention durch die Politik. Ich möchte gewinnen, ohne die Integrität des Fußballs zu beschädigen. Ohne einen Schatten auf unsere Leistung, unseren Einsatz und die Begeisterung zu werfen, mit der unsere Mannschaft dieses Turnier spielt. Deshalb werde ich Folarin Balogun im Spiel gegen Belgien nicht einsetzen! Mir ist bewusst, wie kontrovers meine Entscheidung ist. Sie betrifft nicht nur unser nächstes Spiel. Sie betrifft einen Spieler, der für uns sportlich enorm wichtig ist. Sie betrifft unser Team, unsere Chancen in diesem Turnier und auch meine persönliche Zukunft als Trainer. Aber genau deshalb muss diese Entscheidung getroffen werden!“ Diese Aussage würde ich mir vom Trainer der US-Fußballnationalmannschaft Mauricio Pochettino wünschen. Die Fußballwelt regt sich vollkommen zu Recht über einen weiteren Sargnagel ihres geliebten Sports auf. Über einen Vorgang, der das Gefühl verstärkt, dass Regeln nicht mehr für alle gleich gelten, sobald Politik, Macht und persönliche Nähe ins Spiel kommen. Alles, was es in einem solchen Moment braucht, ist eine Person an der richtigen Stelle, die sagt: "Nein. Da mache ich nicht mit. Das ist falsch. Schluss damit." Nicht aus Trotz. Nicht aus Symbolpolitik. Sondern aus Verantwortung für das Spiel!

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