Post by metiundo GmbH
3,058 followers
Die Energiewende wird nicht an fehlenden Daten scheitern – sondern an selbst erzeugter Komplexität. Günstigere Netzentgelte für alle, die Strom dann nutzen, wenn das Netz es verträgt – das ist die Idee hinter Modul 3 des § 14a EnWG. Wärmepumpen, Wallboxen, Heimspeicher sollen nicht einfach laufen, sondern klug laufen. Ein sinnvoller Ansatz, gerade mit Blick auf die zunehmende Elektrifizierung. Was viele nicht wissen: Ob dieses Modell in der Breite funktioniert, hängt weniger von der Regulierung ab als von einer technischen Weichenstellung, die gerade in der Branche diskutiert wird. TAF 2 oder TAF 7 – zwei Tarifanwendungsfälle, die bestimmen, wie Messdaten für die Abrechnung aufbereitet werden. TAF 2 ist der heutige Quasi-Standard bei vielen Netzbetreibern. TAF 7 wäre der technisch konsequentere Weg: Die Viertelstundenwerte liegen vor, die Zuordnung zu Netzentgeltzeitfenstern kann flexibel erfolgen – ohne dass Messstellenbetreiber hunderte unterschiedliche Tariflogiken dauerhaft vorhalten müssen. Max Hülser, unser Head of Sales Development & Consulting, hat das in einem Gastbeitrag für die ZFK aufgearbeitet – mit Blick auf die praktischen Herausforderungen heute und die Weichenstellungen, die jetzt getroffen werden. Den vollständigen Beitrag lesen Sie in den Kommentaren.