Post by Meidlinger Group

266 followers

Drahterodieren löst die Aufgaben, bei denen Fräser aufhören. Gehärteter Stahl. Innenkontur. 0,2 mm Eckradius. Scharfkantig. Das ist kein Extremfall — das ist Serienalltag in der Werkzeug- und Vorrichtungsfertigung. Warum Erodieren statt Fräsen: → Gehärtete Materialien lassen sich spanend kaum noch bearbeiten. Ein Erodierdraht schneidet durch Werkzeugstahl genauso wie durch weiches Material. → Innenkanten mit Radien unter 0,5 mm sind fräserisch nicht erreichbar. Der Draht kommt auf 0,05 mm genau. → Bauteile, die keine weitere Wärmebehandlung vertragen: Erodieren erzeugt keine mechanische Belastung — die Struktur bleibt unverändert. Was man wissen muss: Erodieren ist langsam. Für große Materialvolumen keine wirtschaftliche Wahl. Die Oberfläche hat eine charakteristische Rauheit — und die Randzone (White Layer) muss bei hochbelasteten Teilen mit eingeplant werden. Unsere Praxis: Fräsen für die Grundform. Erodieren für die kritischen Details. Schleifen, wo die Endoberfläche es verlangt. Nicht jedes Verfahren passt auf jedes Bauteil — die richtige Kombination macht den Unterschied. Geometrie, die sich nicht fräsen lässt? Schicken Sie uns die Zeichnung — wir finden den richtigen Fertigungsweg. #Drahterodieren #CNC #Präzisionsfertigung #Werkzeugstahl #MeidlingerGroup

Post content