Post by Matthias Saladin

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https://lnkd.in/eupeEu8S Der Bund veröffentlicht die Strategie und Zahlen für sein internationales Engagement 2027-2030. In der zugehörigen Kommunikation wimmelt es aber von Widersprüchen:  - Wenn man die Katastrophenhilfe zu Lasten der langfristigen Programme ausbaut, sinkt die Effizienz. Weshalb ist die Rede von gesteigerter Effizienz? - Die Einsparungen liegen bei 110 Millionen, gegenüber einem ersten Vorschlag, der schon Einsparungen beinhaltete. Jetzt spricht der Bundesrat aber von "praktisch unverändertem Umfang".  - Der Bundesrat will Synergien nutzen zwischen DEZA und SECO. Die geografische Aufteilung macht das jetzt aber praktisch unmöglich. Wie will man Synergien nutzen, wenn die zwei Institutionen in völlig verschieden Kontexten arbeiten? Dies nur ein paar der offensichtlichen Inkonsistenzen dieser Planung. Offenbar versucht der Bundesrat hier krampfhaft, etwas als "Strategie" zu verkaufen, was in der Essenz nur eines zum Ziel hat: Sparen. Sparen ist ja nicht per se schlecht, aber es ist keine Strategie. Was hier fehlt ist eine Vision, ein Plan - und vor allem der Mut, konstruktiv vorwärts zu gehen. Ich bin einverstanden mit dem Kommentar von @Felix Gutzwiler: Internationale Zusammenarbeit ist eine Investition, und sie nützt auch uns selber (wenn sie wirklich konsequent auf Wirkung und Nachhaltigkeit ausgerichtet wird, was bei vielen Programmen der #DEZA der Fall ist.