Post by Matthias Willenbacher

Unternehmer und Investor für Erneuerbare Energien, nachhaltige Innovationen & Landwirtschaft

Der Flaschenhals der Energiewende ist nicht der Markt. Es ist die Politik. Die aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen das sehr deutlich: Für Windenergie an Land wurden rund 7.858 MW geboten bei einem Ausschreibungsvolumen von nur 3.445 MW. Das bedeutet: 👉 Der Markt will mehr als doppelt so viel bauen, wie aktuell erlaubt wird. 👉 Projekte sind da. 👉 Investoren stehen bereit. 👉 Der Ausbau könnte sofort schneller gehen. Und: Die Zuschlagswerte liegen bei 5,19–5,64 ct/kWh, so niedrig wie seit 2018. Windstrom ist damit nicht nur klimafreundlich, sondern einer der günstigsten Energieträger, die wir haben. Trotzdem begrenzen wir den Ausbau künstlich über zu niedrige Ausschreibungsvolumina. Was würde passieren, wenn wir diesen Deckel anheben? 👉 Mehr heimische Energie 👉 Sinkende Strompreise 👉 Mehr Planungssicherheit für Industrie und Investoren 👉 Weniger Abhängigkeit von fossilen Importen Die traurige Erkenntnis – mal wieder: Die Energiewende im Bereich Wind scheitert nicht am Markt. Sie wird politisch ausgebremst. Der Ausbau könnte längst schneller sein. Wir müssten ihn nur zulassen. Quelle: Tagesspiegel Background Energie & Klima

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