Post by Martin Krallmann
Senior Manager Onshore Wind Technology & Operations at NeXtWind
đ¨ Kaum ein Argument gegen Windenergie hält sich so hartnäckig wie dieses: Infraschall macht krank. Der Vorwurf taucht seit Jahren in BĂźrgerveranstaltungen, sozialen Medien und politischen Debatten auf. Jetzt hat die Tagesschau die wissenschaftliche Faktenlage noch einmal zusammengetragen. Das Ergebnis ist bemerkenswert eindeutig: FĂźr gesundheitliche Schäden durch Infraschall von Windenergieanlagen gibt es nach aktuellem wissenschaftlichem Stand keine belastbaren Belege. Das bedeutet nicht, dass Anwohner keine Belastungen empfinden kĂśnnen. Lärm, Sichtbarkeit oder Veränderungen des Landschaftsbildes kĂśnnen selbstverständlich als stĂśrend wahrgenommen werden. Doch genau deshalb lohnt es sich, zwischen subjektiver Wahrnehmung und wissenschaftlich belegten Risiken zu unterscheiden. Denn die Energiewende wird nicht daran scheitern, dass wir unterschiedliche Meinungen haben. Sie wird daran scheitern, wenn Mythen dieselbe Bedeutung erhalten wie Fakten. Besonders in Zeiten, in denen Desinformation immer professioneller wird, ist eine sachliche Debatte wichtiger denn je. Wer Windenergie kritisiert, sollte dies auf Basis von Fakten tun. Wer Windenergie befĂźrwortet, Ăźbrigens auch. Denn Akzeptanz entsteht nicht durch Ăberzeugungen. Sondern durch Vertrauen in nachvollziehbare Fakten. #Windenergie #Energiewende #Infraschall #Faktencheck #ErneuerbareEnergien #Klimaschutz #Energiepolitik #Desinformation #Wissenschaft #Deutschland