Post by Marlene Eve

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Der Mensch ist und bleibt im Mittelpunkt! Das war für mich die Quintessenz des gestrigen Anlasses zum Thema "Rollenteilung Mensch & KI" vom Amt für Arbeit, Kanton Zürich. KI, oder AI, ist ja zur Zeit in aller Munde. Bei Einigen erweckt dieses Thema "Excitement", bei anderen wiederum führt es zu Ängsten und sehr vielen offenen Fragen. "Werde ich ersetzt?" "Wie sieht mein Job in der Zukunft aus?" "Gibt es meinen Job in der Zukunft überhaupt noch?" Fragen über Fragen. Und bisher noch nicht so viele Antworten hierzu. Auch fühlen sich Einige "überholt", haben das Gefühl, sie kämen nicht mehr hinterher, oder verstehen nicht wirklich, was da genau gerade passiert. Das alles ist sehr menschlich, und bei vielen Fragen ist es ja auch gut, dass wir sie uns stellen. Die Impulse Referate von gestern haben gezeigt: Es geht nicht mehr um "KI - ja oder nein", sondern vielmehr um "KI - ja, aber WIE?". Und alle Speaker von gestern waren sich einig: Der Mensch ist und bleibt unersetzlich und wird auch weiterhin im Zentrum des Geschehens stehen. Denn: Keine KI kann die menschliche Komponente ablösen - das Miteinander, das persönliche Gespräch, die Empathie, das Soziale - das wird weiterhin von Menschen "gemacht" werden. Man muss sich heute also vielmehr fragen: "Welche repetitiven Aufgaben kann ich delegieren, und was genau bleibt meine persönliche Super Power?" (Danke euch Nadine Bienefeld und Harry Witzthum für diesen Gedankengang.) Denn hier wird es einen Shift geben. Sehr spannend fand ich hierbei die keynote von Philipp Rutz von Journai, wessen Unternehmen insgesamt 36 Mitarbeiter hat, wovon aber nur zwei "echte Menschen" sind. Alle Mitarbeitenden, egal ob Mensch oder AI Agent, haben eine eigene Personalakte, eine persönliche E-Mail-Adresse & Telefonnummer, werden weitergebildet, und er führt auch regelmässig Feedbackgespräche mit ihnen. Diese Agents übernehmen repetitive Aufgaben wie z. B. Rechnungen erstellen, erfassen und prüfen, Spesen eingeben und begleichen, Protokolle, Kunden und To Do's im CRM erfassen, etc. ABER: Der Auftrag wird IMMER von einem Menschen erteilt, und die Ergebnisse werden auch IMMER von Menschen geprüft (#AlwaysDoTheQualityCheck). Ich persönlich habe keine "Angst" vor KI, ich bin mir vielmehr der Chancen und Risiken bewusst, und versuche daher einen sinnvollen Einsatz von KI sicherzustellen. Und, was zu beweisen war, eine finale Prüfung durch einen Menschen ist und bleibt unerlässlich, denn am Ende bleibt die Maschine eine Maschine und ist kein Mensch. Und weil solche Events auch immer dem Networking dienen, freue ich mich auch immer besonders darüber, alte und neue Gesichter zu treffen (Heike Anna Krüger, Simone Thurnherr-Kleih 💚) Danke an Joy Hofstetter und Volkan T. für die Einladung zu diesem tollen Event - und danke an alle Speaker - Hans Rupp, Nadine Bienefeld, Harry Witzthum, Philipp Rutz für die beeindruckenden Referate, und die super Moderation durch Valérie Henzen - es war wirklich ein gelungener Abend!

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