Post by Marion Wetter

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Das Handy hat uns das Telefonnummern-Merken abgenommen, der Taschenrechner das Kopfrechnen, das Navi den Orientierungssinn. Was nimmt uns jetzt auch noch die KI? Werden wir selbst immer blöder? Genau diese Sorge höre ich in fast jedem KI-Workshop. Letzte Woche habe ich hier auf LinkedIn die KI-Job-Apokalypse abgesagt, weil die Daten die Schlagzeile nicht bestätigten. Heute kommt der nächste Mythos dran: ⁉️ „Macht KI uns dümmer, wenn wir das Denken an sie abgeben?" Also habe ich den Mythbuster-Scheinwerfer daraufgerichtet. Und die Studien geben der Schlagzeile teilweise recht, kippen sie aber im selben Atemzug: 💡 In einer MIT-Studie konnten 15 von 18 KI-Nutzenden direkt nach dem Schreiben keinen Satz aus ihrem eigenen Text zitieren. 💡 In einer anderen Studie genügten schon zwei Sekunden mehr Bedenkzeit, damit Menschen wieder selbst mitdachten, statt das KI-Ergebnis einfach zu übernehmen. 💡 Und: An der Harvard-Universität verdoppelte ein KI-Tutor die Lernwirkung, gerade bei Anfänger:innen. Die spannende Frage liegt woanders: Was dürfen wir getrost auslagern, weil wir die freie Kapazität in anspruchsvolleres Denken stecken? So wie damals die Telefonnummern. Was die Studien wirklich sagen, und was sich daraus für Personalentwickler:innen und Führungskräfte ergibt, steht im Artikel.

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