Post by Marigny Grilleau

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Der Rattenfänger – Warum Markus Krall kein Befreier ist, sondern ein Vollstrecker Was du wissen musst – in 30 Sekunden Markus Krall analysiert das System scharf – und führt seine Zuhörer trotzdem direkt in die Falle. Er kennt Sutton, er kennt die Netzwerke, er kennt die Mechanismen. Aber dort wo es für seine Auftraggeber unbequem wird, hört er auf zu denken. Seine Kettensäge ist nicht das Gegenmittel gegen BlackRock. Sie ist deren Räumkommando. Wer Krall folgt, marschiert in die Welt von Arthur Jensen aus dem Film Network – keine Nationen mehr, keine Gegenmacht, nur noch Konzerne. Im Film Network von Sidney Lumet, 1976, gibt es eine Szene die alles erklärt. Der wütende Fernsehmoderator Howard Beale schreit ins Mikrofon: „I'm mad as hell and I'm not going to take this anymore." Millionen schauen zu. Millionen fühlen sich verstanden. Und dann sitzt Beale dem Konzernchef Arthur Jensen gegenüber, der ihm ruhig erklärt: Es gibt kein Amerika mehr. Es gibt kein Russland mehr. Es gibt nur noch IBM, ITT, Exxon. Das sind die Nationen der Welt heute. Jensen braucht Beale nicht zum Schweigen zu bringen. Er braucht ihn als Kanal. Die Wut der Menschen muss irgendwo hin – besser dorthin, wo sie dem System nützt. Markus Krall ist Howard Beale. Und er weiß es. Bei Interesse in den Kommentarspalten weiterlesen!