Post by Marienhospital Stuttgart

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Interventionelle Radiologie: Minimale Einschnitte, maximale Heilung – wie Bildgebung das Behandeln verändert. Innere Blutungen, Tumorerkrankungen oder chronische Gefäßverengungen – viele Diagnosen, die früher große Operationen erforderten, lassen sich heute mit gezielten, bildgesteuerten Eingriffen behandeln. Möglich macht das ein Fachgebiet, das in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat: die Interventionelle Radiologie. An unserem Haus ist sie fester Bestandteil eines interdisziplinären Behandlungskonzepts. Die Interventionelle Radiologie nutzt bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie, um Erkrankungen gezielt zu behandeln – oft ohne offene Operation. Über winzige Hautschnitte werden spezielle Instrumente direkt an die betroffene Stelle im Körper geführt. Der große Vorteil für die Patienten: Die Eingriffe sind weniger belastend, erfordern meist keine Vollnarkose und ermöglichen eine schnellere Erholung. Professor Dr. Markus Zähringer, Ärztlicher Direktor unserer Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, hat das Fachgebiet am Haus vor 20 Jahren erfolgreich etabliert, ein stabiles Team aufgebaut, das deutschlandweit Maßstäbe setzt und aufgrund seiner innovativen und patientennahen Medizin zertifiziert und mehrfach ausgezeichnet wurde. „Wir verbinden hochpräzise bildgesteuerte Verfahren mit handwerklichem Können und menschlicher Nähe. Unsere Eingriffe erfolgen in der Regel über millimeterfeine Katheter, die wir unter Röntgen-, CT- oder MRT-Kontrolle im Körper navigieren“, erklärt Professor Zähringer. „Insbesondere als Interventioneller Radiologe muss man eine ruhige Hand haben“, so der Experte. „Unsere Arbeit spielt sich oft in mikroskopisch kleinen Bereichen ab – etwa in Blutgefäßen im Gehirn. Jede Ungenauigkeit kann weitreichende Folgen haben.“ Doch die Technik allein macht noch keinen guten Interventionellen Radiologen aus. „Wir arbeiten meist ohne Vollnarkose, also im vollbewussten Zustand der Patienten“, erklärt er. „Da muss man eine enge Beziehung und echten Kontakt aufbauen und für den Patienten da sein. Kommunikation ist genauso entscheidend wie handwerkliche Präzision, vor allem auch in Stresssituationen.“ #marienhospital #stuttgart #marienhospitalstuttgart #radiologie #neuroradiologie

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