Post by Marcus Lehmann

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Ist Durchhalten das Gegenteil von Inspiration? 🤔 Ein Jahr lang habe ich für jede Ausgabe des 371 Stadtmagazins ein kurzes lokales Märchen geschrieben. Höchstens 1,5 Seiten A4, immer wieder ein anderer Ort in Chemnitz, aktuelle Anlässe einbeziehen oder mal ganz persönlich werden: Hier hatte ich jeden Monat eine Spielwiese, um meine Kreativität auszuleben. Aber auch den Druck, etwas mit unterhaltsamer Relevanz zu produzieren. Dabei sind 10 Geschichten entstanden: 🌲 Die Wichte vom Zeisigwald 👨‍🚀 Cosmo, die Kosmonautenmaus 🐺 Die Versammlung der Märchenfiguren 🐲 Ein Kinodrache namens Schlingel 🧛‍♂️ Edvard, der kleine Kunst-Vampir 👻 Spuk in der Kinderbuchabteilung 🧑‍🎄 Die Fichtel vom Weihnachtsmarkt 🛁 Die Badenixe vom Bernsdorfer Bad 🐸 Quarl Knappe, der Wasserjunge vom Knappteich 🐦 Als Spartakus Specht im Zeisigwald die Welt veränderte Rückblickend war nicht jede Geschichte gleich gut, aber es war immer die beste, die ich jeweils schreiben konnte. Die frühen Geschichten waren niedlicher als die neueren, aber die Emotionen zurückhaltender. In meinen letzten Märchen habe ich Geschlechterrollen, Suizid und Behinderung adressiert. Die Geschichten wurden tiefer, aber aus meiner Warte nicht weniger unterhaltsam. Natürlich ist ein Märchen in einem eher linksliberalen Stadtmagazin kein erwartbares Format. Und so gefällt das Format auch nicht jeder Leserin und jedem Leser - manch anderer greift aber mittlerweile nur deshalb wieder zum Stadtmagazin in Zeiten, in denen Apps den Eventplaner längst abgelöst haben. Nach einem Jahr kommt nächsten Monat meine kleine Jubiläumsgeschichte. Und ab Juni teile ich mein Format sehr gerne mit anderen Autor*innen aus der Region und ihrer märchenhaften Sicht auf unsere Stadt ☺️ Die ersten sind bereits an Bord. Wenn du auch Lust darauf hast, melde dich gerne bei mir 🫶

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