Post by managerberater - Michael Basmann & Nikolai Förster GbR

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Bei Assessment Centern investieren Unternehmen (und natürlich auch die Kandidat:innen) viel Zeit in den Beobachtungs- und Bewertungsprozess. Das eigentliche Potenzial entsteht aber oft erst danach: Im Feedbackgespräch. Rückblickend erinnern sich Teilnehmende selten an einzelne Detailbewertungen. Sie erinnern sich vielmehr daran, wie das Feedback vermittelt wurde. Deshalb sehen wir bei managerberater im Rahmen unserer Beratungsprojekte immer wieder: Die Qualität des Feedbacks entscheidet maßgeblich darüber, ob Diagnostik als hilfreich, fair und entwicklungsorientiert erlebt wird. Drei einfache Hebel machen einen großen Unterschied: ✅ Nutze konkrete Beispiele statt allgemeiner Aussagen Statt „Sie sind eher zurückhaltend.“ Lieber: „In der Gruppendiskussion haben Sie Ihre Position mehrfach überzeugend begründet, diese nach Gegenargumenten jedoch nicht weiter vertreten.“ ✅ Starte mit Selbstreflexion Fragen wie: „Wie haben Sie die Situation erlebt?“ oder „Worauf sind Sie besonders stolz?“ schaffen eine ganz andere Gesprächsqualität als ein reiner Ergebnisvortrag. ✅ Schaffe Raum für Dialog Feedback ist keine Einbahnstraße. Die besten Gespräche entstehen oft dort, wo Teilnehmende ihre Perspektive ergänzen können. Feedbackgespräche werden häufig als Abschluss eines Verfahrens betrachtet. Tatsächlich sind sie der erste Schritt der Entwicklung. Was sind eure Tipps beim Geben von Feedback?

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