Post by Malte Clavin

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"5.000 Dollar Belohnung haben das Rätsel nicht gelöst." Sagt Pilot Aidan Fry, während ich aus dem Fenster der Cessna 210 N auf eine etwa 2,7 Kilometer große Menschenfigur blicke: Den 𝘔𝘢𝘳𝘳𝘦𝘦 𝘔𝘢𝘯. Wahrscheinlich ritzte ihn jemand mit einer Planierraupe in die Erde. Niemand weiß, wer ihn erschaffen hat. Dann Lake Eyre. Der riesige See liegt unter uns wie eine zerbrochene Spiegelscherbe. Am Ufer trifft rostbraunes Wasser auf salzverkrustete Erde, gesäumt von hell glänzenden Kristallen. Fast ausgetrocknete Ebenen leuchten in Pastelltönen - Altrosa, Beige, ein fahles Türkis - es ist einer jener Orte, die man nicht glaubt, bis man sie sieht ... und dann noch eine Weile braucht, bis man glaubt, was man da sieht. Tage zuvor: Kangaroo Island, ein Paralleluniversum: Ein Ameisenigel watschelt durchs Unterholz - ein Säugetier, das Eier legt. Junge Seelöwen rollen sich eine Düne hinunter, beißen sich gegenseitig ins Fell, kuscheln, toben, schnuppern. Zuletzt die Remarkable Rocks, Granitbrocken, manche so groß wie ein Haus - sie sehen aus wie Tauchboote aus einem wilden Salvador-Dali-Gemälde. "Australien ist ein Kontinent, der so tut, als wäre er ein Land." Diesen Satz wirft mir Duncan Fraser vom @Adelaide Tourism Office beim Mittagessen hin. Und er lässt meine Frau Annette und mich die ganze Reise nicht mehr los. Am Ende, über dem zweiten Salzsee, fliegt er mir doch einfach weg. Was bleibt sind Staunen, Demut, Dankbarkeit. Die ganze #Südaustralien-Geschichte – "Die Farben der Weite" jetzt im Globetrotter-Magazin (Sommer 2026). Im Video blättere ich einmal quer durch. Viel Vergnügen! Special thanks to: Fabian Sommer, Duncan Fraser, Mathias Christmann, Oliver Budack

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