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40 Jahre Bundesumweltministerium: Ex-Umweltminister Jürgen Trittin zieht Bilanz Von sauberer Luft über den Atomausstieg bis zur globalen Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren. Ex-Umweltminister Jürgen Trittin erklärt im Interview, warum er die Energiewende trotz Rückschlägen für einen historischen Erfolg hält. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) habe vor allem im technischen Umweltschutz viel bewegt und mit dem EEG eine grenzübergreifende Entwicklung angestoßen, sagt der ehemalige Politiker. Ohne den Markthochlauf von Wind und Solar wären die Pariser Klimaziele nicht erreichbar gewesen. Entstanden ist das Ministerium 1986 kurz nach Tschernobyl, vor allem, um Forderungen nach einem Atomausstieg hierzulande abzuwehren. „Seit 1986 war im Grunde klar: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft mehr“ – der Atomausstieg sei somit der erste Pfeiler in der Energiewende gewesen. Ob Deutschland nicht besser zuerst aus der Kohle und dann aus der Atomkraft ausgestiegen wäre? Deutschland sei, laut Trittin, aus beidem ausgestiegen. „Entscheidend war das Zusammenwirken von Atomausstieg, Erneuerbaren-Ausbau und Emissionshandel.“ Ob Ex-Umweltminister Jürgen Trittin dem Lobbydruck der fossilen Industrie, anders als sein Nachfolger, standgehalten hätte und was das Bundesumweltministerium in den nächsten Jahren durchsetzen müsste, lesen Sie im frei verfügbaren Interview auf neueenergie.net: https://lnkd.in/eCgyD4z8