Post by Lukas S. Fiedler

Senior Consultant ENT & Head and Neck Surgery | Plastic & Reconstructive Surgery | MBA | Healthcare Leadership & Medical Innovation

Manchmal zeigen zwei kleine Ereignisse an einem Tag, warum sich wissenschaftliche Arbeit lohnt. Gestern erreichten mich unabhängig voneinander zwei Nachrichten, die mich sehr gefreut haben. Zum einen schrieb mir ein Patient aus Slowenien. Er war über meine Publikationen zu großen Nasenseptumperforationen und patientenspezifischen CT-basierten Septumobturatoren auf meine Arbeit aufmerksam geworden und fragte an, ob sein komplexer Befund für eine Rekonstruktion beziehungsweise eine individuelle Button-Versorgung geeignet wäre. Zum anderen wurde ich in einem aktuellen internationalen Review zur Behandlung des Frey-Syndroms namentlich erwähnt. (https://lnkd.in/eVWM5UZJ) Nicht wegen einer Fallserie, sondern weil unsere Publikation als standardisierte technische Anleitung für die Durchführung der Botulinumtoxin-Behandlung zitiert wurde. Für mich sind genau solche Momente etwas Besonderes. Sie zeigen, dass wissenschaftliche Arbeit nicht mit der Veröffentlichung endet. Erkenntnisse werden gelesen, Methoden übernommen, zitiert und – im besten Fall – helfen sie Kolleginnen und Kollegen sowie Patientinnen und Patienten weit über die eigene Klinik hinaus. Gerade als Kliniker investiert man viele Stunden nach Feierabend in Studien, Manuskripte und Projekte. Oft fragt man sich, ob diese Arbeit überhaupt wahrgenommen wird. Solche Rückmeldungen geben darauf eine klare Antwort. Sichtbarkeit entsteht nicht über Nacht. Sie wächst mit jeder sorgfältig durchgeführten Studie, jeder ehrlichen Publikation und jeder Innovation, die einen praktischen Mehrwert bietet. Ich freue mich darauf, diesen Weg weiterzugehen – in der rekonstruktiven Nasenchirurgie, der patientenspezifischen Medizin und der wissenschaftlichen Weiterentwicklung unseres Fachs. #ENT #Otorhinolaryngology #Research #Innovation #ReconstructiveSurgery #SeptalPerforation #MedicalResearch #AcademicMedicine #BotulinumToxin #FreySyndrome

Post content