Post by Lukas Fleischer

Lord of Layers @ Novaforms | Praxiserprobter 3D-Druck, der Stillstände entschärft, Engpässe überbrückt und Bauteile wirtschaftlich umsetzt | DM für Einschätzung

"Nee nee, das brauche ich gefräst. Da kannst du nicht einfach was mit PLA hinklecksen..." 🤦‍♂️ Satz dieser Woche, bei dem ich fast vorm Stuhl gefallen wäre. Aber genau das ist leider immer noch die weitläufige Meinung im Maschinenbau, wenn es um 3D-Druck geht: Hauptsache schwer, massiv und aus Metall. Und wenn es mal Kunststoff sein muss, kennen die meisten sowieso nur PA6 oder vielleicht noch S-Grün. 3D-Druck? Wird oft immer noch als Spielerei für die Entwicklung abgestempelt. Dabei zeigt die Realität in der Praxis genau das Gegenteil. Neulich bei einem Kunden: Es ging um fünf Bauteile, die für ein anderes Projekt an einer Anlage umgebaut werden mussten. Die erste Reaktion vor Ort: "Das fräsen wir." Und ganz ehrlich: Das hätte auch funktioniert. Der Knackpunkt war aber der Preis - und der Blick fürs Ganze. Wir haben die Zahlen mal nebeneinandergelegt: ⚙️ Interne Fertigung (konventionell): Rund 155 € pro Stück 🛒 Extern vom Zerspaner: Zwischen 89 € und 105 € 💡 Unsere Empfehlung (3D-gedruckt): 60 € Zuerst gab es natürlich die Klassiker-Fragen: "Hält das überhaupt?", "Wie funktioniert das mit den Gewinden?", "Das haben wir noch nie so gemacht!" Die Lösung: Wenig Risiko, viel Potenzial. Wir haben gemeinsam ein Testbauteil gefertigt - inklusive ordentlicher Metalleinschmelzbuchsen für die Gewinde (weil wir eben nicht mit PLA hinklecksen). Das Teil ging direkt in die Praxisprüfung an der Anlage. Das Ergebnis? Funktioniert fehlerfrei. Kurz darauf kam die Nachbestellung für die restlichen vier Bauteile. Wenn Einkauf und die Jungs an der Anlage mal unvoreingenommen zusammenarbeiten, kommt genau sowas dabei raus: Kosten gespart, Vertrauen aufgebaut, läuft. 3D-Druck, der funktioniert - und zwar nicht nur von der Tapete bis zur Wand. Wer heute noch denkt "Bei uns in der Produktion gibt es nichts, was man drucken kann...", dem fehlt oft nur der richtige Blick für die Anwendung. Man muss das Rad nicht neu erfinden, man muss es nur cleverer fertigen. Wer hat bei euch im Betrieb den größten "Aluhut" auf, wenn es um moderne Fertigungsverfahren geht? Oder wo habt ihr selbst schon mal Kosten halbiert, weil ihr das Fräsen übersprungen habt? Ab in die Kommentare damit. #LordOfLayers #Maschinenbau #Produktion #3DDruck

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