Post by Perlitz Sandstrahl GmbH

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Habt ihr das schon mal gehört? Zinkethylsilikatbeschichtung. Natürlich kennt ihr das Material, aber habt ihr es auch schon selbst verarbeitet? Wir stecken gerade in einem Projekt: Aufbau und Hersteller sind per Spezifikation vorgegeben. Dann bekommst du diesen schweren Eimer, da drin: ein Sack Zinkstaub und das passende Bindemittel. Die Krux an der Geschichte? Das Material trocknet so schnell, dass du die WFT gar nicht erst messen kannst. Es geht nur mit viel Erfahrung und Gefühl. Aber das Beste kommt zum Schluss. Du stehst vor deinen Bauteilen, und der Techniker sagt: „Jetzt mit Wasser fluten." ??????? Bitte was?! 😅 Ihr habt richtig gehört, keine Stunde nach der Verarbeitung wurde das Bauteil mit einem Drucksprüher nass gemacht. Nass. Wirklich nass. Und es ist genau so gedacht. Für alle, die es genauer wissen wollen: Das Bindemittel enthält Ethylsilikat (TEOS), eine siliziumorganische Verbindung. Sobald Luftfeuchtigkeit oder Wasser vorhanden ist, werden die Ethoxygruppen durch Hydrolyse abgespalten. Anschließend kondensieren die entstehenden Silanolgruppen zu einem dreidimensionalen anorganischen Silikatnetzwerk. Dabei entsteht eine glasartige, hochbeständige Matrix, die den Zinkstaub fest einbindet. Wasser ist also kein Fehler, sondern der Auslöser der Härtungsreaktion. 🧪 Aber was wissen wir schon... 😄 Was dieses Produkt in Sachen Hitze- und Korrosionsbeständigkeit leistet, stellt jedenfalls so einiges in den Schatten. Man lernt nie aus, und wir finden das großartig. Danke an den Kollegen für deine tolle Unterstützung! 👊 #Korrosionsschutz #Beschichtung #Ethylzinksilikat #ManLerntNieAus

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