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Internationale Gäste im Lausitzer Revier 🌎 🤝 Gemeinsam mit der United Nations University-FLORES begrüßte die LMBV Anfang Oktober eine brasilianische Delegation der Nationalen Bergbau-Behörde, die erstmals in der Lausitz zu Gast war. Für eine dreitägige Tagung einschließlich einer Exkursion zu aktuellen Sanierungsprojekten war die Gruppe in das Lausitzer Revier gereist. Der Austausch stand unter dem Motto: „Bergbauhinterlassenschaften in Chancen verwandeln - Turning Mining Legacies into Opportunities“. Am 6. Oktober 2025 präsentierten am Sitz der UNU-Flores in Dresden zunächst zahlreiche nationale und internationale Experten aus dem Bereich der Wiedernutzbarmachung Aspekte ihrer Arbeit. Neben der LMBV waren die TU Bergakademie Freiberg, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. (FIB) aus Finsterwalde sowie das Forschungszentrum Nachbergbau (FZN) aus Bochum präsent. Nachwuchswissenschaftler von UNU-Flores berichteten von Forschungsansätzen aus ihren Heimatländern Indien, Süd-Korea und Ghana. Die brasilianische Delegation der Nationalen Bergbauagentur ANM - als Teil des Ministeriums für Bergbau und Energie - präsentierte eindrucksvolle Zahlen der bergbaulichen Entwicklung der letzten hundert Jahre in Brasilien. Die Behörde wurde im Jahr 2021 gegründet mit der Aufgabe, die Wiedernutzbarmachung zu überwachen und die Nachnutzung von verlassenen Bergwerken zu organisieren. Die Forscher suchten in der Lausitz vor allem eines: Antworten auf die Fragen, wie saures Grubenwasser behandelt werden kann 💧 und inwieweit vom Bergbau beanspruchte Landschaften saniert werden können. Für alle Teilnehmer der Exkursion ging es am 7. Oktober 2025 auf die Innenkippe Spreetal, zur Wasserbehandlungsanlage Neustadt/Spree, in die Leitwarte der Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier und zu den aktuellen Sanierungsmaßnahmen am Sedlitzer See. Alexey Alekseenko Juliane Dziumla Oliver Totsche Jörg Schlenstedt