Post by lise GmbH

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⛓️😲 Was passiert, wenn der Entwickler deiner Software plötzlich im Gefängnis sitzt? Kein Witz! Das passierte bei „core-js“, einer Library, die fast das ganze Web nutzt. Ende 2019 landete der Hauptmaintainer nach einem Verkehrsunfall in Haft. Plötzlich war unklar, wie es mit Sicherheitsupdates & Wartung weitergeht. Das zeigt: Open Source gibt uns Freiheit, aber sie kommt mit Verantwortung. Warum Open Source trotzdem der richtige Weg ist: ✅ Kein Vendor Lock-in: Du bist nicht mehr an die Preispolitik einzelner Anbieter (z. B: Microsoft) gebunden. ✅ Volle Transparenz: Der Code ist offen und vollständig einsehbar. ✅ Flexibilität: Wenn ein Anbieter aufhört, kannst du das Projekt „forken“, also den Code kopieren und selbst weiterführen. Aber: Unabhängigkeit ist kein Selbstläufer! 100 % „frei“ zu sein ist eine Illusion, wenn du nicht alles von der ersten Zeile an selbst programmierst. Was du als IT-verantwortliche Person tun kannst: 1️⃣ Governance: Behalte den Überblick (Stichwort: Software Bill of Materials). 2️⃣ Community-Check: Setzt das Projekt auf eine breite Basis oder hängt alles an einer Person? 3️⃣ Expertise: Hol dir Partner an die Seite, die den Code nicht nur nutzen, sondern auch verstehen und warten können. Wie sicherst du deine Open-Source-Strategie ab? Achtet ihr darauf, wer hinter den Projekten steht, oder zählt primär die Funktionalität?

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