Post by Linda Koslowski

Attention Manager at hypr | AIESECer

Ich setze mir keine Jahresziele. Außer bei Goodreads. 📚 Und weil ich mein Ziel diesen Monat hoffentlich noch erreichen werde (🤞), kommt hier meine Top 5. Vielleicht inspiriert sie ja die eine oder andere Person zu ihrem nächsten Beach Read. 💪 „Wie schön wir waren" von Imbolo Mbue Ein Dorf wehrt sich gegen einen US-Ölkonzern, der Wasser und Boden vergiftet. Die Geschichte ist fiktiv, aber so nah an der Realität erzählt, dass sie mich an vielen Stellen wirklich wütend gemacht hat. Vor allem zeigt sie, wie unterschiedlich Menschen mit dem Gefühl von Ohnmacht umgehen. 🎭 „Mädchen, Frau etc." von Bernardine Evaristo Der Roman verwebt die Lebensgeschichten von zwölf überwiegend Schwarzen britischen Frauen. So unterschiedlich ihre Leben auch sind – in Alter, Herkunft, Klasse, Beruf, Sexualität und ihrem Verhältnis zu Aktivismus – verbindet sie die Frage nach der eigenen Identität. 🔥 „In Flammen" von Megha Majumdar Eine junge Frau in Kalkutta wird nach einem Facebook-Post verhaftet, ihr Schicksal liegt plötzlich bei zwei anderen Menschen. Das Buch hat mich gleichzeitig empowered und enttäuscht zurückgelassen, weil es zeigt, wie Macht benutzt wird und welchen Unterschied die Entscheidungen von Einzelnen machen. 🫂 „Normal People" von Sally Rooney Steht schon lange auf meiner Reading-List, aber war lange nicht in der Bücherei verfügbar. Bei Rooney mag ich, dass sich die Geschichten nie nach großem Plot anfühlen, sondern wie ein Ausschnitt aus dem echten Leben mit Charakteren, die Flaws haben und manchmal auch irrationale Entscheidungen treffen. 🌱 „Der brennende Garten" von V. V. Ganeshananthan Eine junge Tamilin will Ärztin werden, dann versinkt Sri Lanka im Bürgerkrieg. Das Buch hat mir nochmal eine komplett neue Perspektive auf das Land und den Konflikt gegeben, auf die Rolle von Ideologie und darauf, was Krieg mit dem Alltag der Menschen macht. Und nun interessiert mich natürlich, welche Bücher ihr dieses Jahr gelesen habt und empfehlen könnt 👇

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