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⚡Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz sind kein Entweder-oder. Wie diese drei Ziele zusammengehen können, diskutieren Branche und Politik gerade auf dem Jahreskongress des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. in Berlin. Auf dem Panel „Fokus Deutschland: H₂-Versorgung wettbewerbsfähig gestalten“ sprach heute auch LEAG-CEO Adolf Roesch. Die Botschaft: Wasserstoff ist ohne Frage ein wichtiger Baustein im künftigen Energiesystem. Für seinen breiten Einsatz in der Strom- und Wärmeerzeugung müssen jedoch zunächst die Rahmenbedingungen geschaffen werden: Neue steuerbare wasserstofffähige Kraftwerke und die dafür notwendige Infrastruktur. 🏗️ Mit dem #StromVKG werden derzeit die Weichen für den dringend benötigten Kraftwerkszubau gestellt. Der Bedarf an neuen steuerbaren Kapazitäten besteht jedoch nicht nur im netztechnischen Süden Deutschlands. Auch im Norden und Osten werden sie benötigt, um Versorgungssicherheit und Netzstabilität langfristig nach dem Kohleausstieg zu gewährleisten. Mit Blick auf die Versorgungssicherheit in ganz Deutschland kommt es darauf an, unterschiedliche regionalen Bedarfe auch in ganz Deutschland mitzudenken. Eine Ergänzung des Südbonus um einen Nordbonus könnte dazu beitragen, den notwendigen Zubau dort zu ermöglichen, wo er für das Gesamtsystem ebenfalls gebraucht wird. So könnte der von den Übertragungsnetzbetreibern identifizierte Bedarf besser gedeckt und zugleich faire Wettbewerbsbedingungen sowie größere Rechtssicherheit geschaffen werden. Denn am Ende geht es um ein Energiesystem, das in allen Teilen Deutschlands zuverlässig funktioniert und damit die Grundlage für den erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft von morgen bildet.