Post by Laslo Seyda
Ich erzähle eure Nachhaltigkeits-Stories | Co-Founder & Editorial Director @WILDYARD | Ziemlich grün hinter den Ohren
Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn Konflikte zunehmen? Mit ihrer neuen Studie gibt die Hamburger Initiative cociety darauf spannende Antworten – und wir von WILDYARD durften die Erkenntnisse aus mehr als zwei Jahren Forschung zu Papier bringen. Für uns ist dieser Studienreport ein besonderer #Meilenstein: Es ist unser erstes Projekt im Feld der sozialen Nachhaltigkeit, unser erster enger Schulterschluss mit einer NGO – und inhaltlich geht es um eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie lässt sich gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken, wenn Perspektiven und Meinungen auseinanderdriften? Genau dafür hat cociety das Dialogformat #CoSaturday entwickelt. In dem Projekt kamen über einen langen Zeitraum Bürger:innen aus Hamburg mit sehr unterschiedlichen Hintergründen zusammen, begleitet von Expert:innen und konfrontiert mit kontroversen Themen wie Fleischkonsum, Integration, Gleichberechtigung und sozialer Ungleichheit. Im Kern ging es darum zu verstehen, welche Rolle echte Begegnung, Austausch und auch Dissens für gesellschaftliche Resilienz spielen. Mein Co-Gründer Niklas Marc Heinecke hat die CoSaturdays fotografisch und filmisch begleitet und mit seinen Kameras die Gespräche, Debatten und zwischenmenschlichen Momente eingefangen, die das Format ausmachen. Die Erstellung des Reports hatte dann ihre ganz eigenen Herausforderungen, schließlich mussten wir den wissenschaftlichen Unterbau und die Methodiken der Studie verständlich und kurzweilig aufzubereiten, ohne an Tiefe zu verlieren. Props gehen raus an unseren Art Director #JohannesFiola. Persönlich nehme ich vor allem die Gespräche mit den Teilnehmenden mit, die wir eigens für den Report porträtiert haben. Die Einblicke, die sie mir in ihre Lebenswelten, Sorgen, Nöte und Hoffnungen gaben, haben meine Perspektive noch einmal erweitert – weil ich weiß, dass auch ich mich zu einem gewissen Grad in einer Bubble bewege und noch viel öfter daraus ausbrechen müsste. Na, neugierig geworden? Den Link zum Report findet ihr in den Kommentaren. Danke an Dr. Marina Beermann Anna Keremen und Philine Petersen für dieses intensive Projekt! Ich bin dankbar für die Erfahrung — und stolz auf das Ergebnis.
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