Post by Lars Busch
Unternehmensberater | Programm- & Projektmanagement | PMP® | Six Sigma | Ex-Offizier
Volle Auftragsbücher sind noch keine #Skalierungsfähigkeit. Gerade in der #Rüstungsindustrie ist der politische und wirtschaftliche Druck zur Beschleunigung enorm. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Mittel und mehr Nachfrage sind vorhanden. Aber die entscheidende Frage lautet nicht: Ist die Nachfrage da? Sie ist da. Sie lautet: Kann die Organisation diese Nachfrage zuverlässig in Produktion übersetzen? Denn #Skalierung scheitert selten an einem fehlenden Auftrag. Sie scheitert häufig an Reibungsverlusten, Nacharbeit, unklaren Schnittstellen, Lieferkettenengpässen und Prozessen, die für Kleinserien funktionieren – aber nicht für höhere Stückzahlen. Genau hier lohnt sich der Blick in die #Automobilindustrie. Natürlich: #Defence ist nicht #Automotive. Exportkontrollen, sicherheitsüberprüftes Personal, klassifizierte Stücklisten und regulatorische Zwänge setzen enge Grenzen. Trotzdem bleibt der Kern vergleichbar: Wer skalieren will, braucht #Wiederholbarkeit. Und Wiederholbarkeit entsteht nicht durch Improvisation, sondern durch: ▪ klare Prozessarchitektur ▪ definierte Freigabe- und Entscheidungspunkte ▪ integrierte Qualitätsabsicherung ▪ transparente Lieferketten ▪ systematische Lieferantenentwicklung Gemeinsam mit meinem Kollegen Erik Flemming habe ich dazu einen neuen IDEACON-Einblick veröffentlicht: „Skalierung braucht Disziplin – nicht nur Nachfrage. Was die Rüstungsindustrie von der Automobilindustrie lernen kann.“ https://lnkd.in/d4wWw9jy Unsere These: Lieferfähigkeit entsteht nicht durch Kapazität allein, sondern durch beherrschbare Prozesse und belastbare Lieferketten. Was ist aus eurer Sicht der unterschätzteste Skalierungshebel: Prozesse, Lieferketten oder vielleicht Entscheidungsstrukturen?