Post by kleiderhelden
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Hinter der Bux: Über Nettigkeit: Was heißt eigentlich nett? Offiziell: freundlich, zugewandt, angenehm im Umgang. Für uns heißt das vor allem auch: den anderen mitzudenken. Als Mensch. Nett sein heißt nicht, immer zu lächeln. Nicht immer einer Meinung zu sein. Nicht alles gut zu finden. Nettigkeit im Alltag wäre oft erstaunlich banal: Dinge nicht einfach liegenzulassen. Keine Vape-Verpackungen auf die Straße zu werfen. Die Hinterlassenschaften von Kleinpfiffi nicht zur Tretmine zu machen. Nicht alle gleichzeitig in die U-Bahn zu drängen. Und im Auto nicht so zu tun, als wäre Anmaulen Teil der Serienausstattung. Kleinigkeiten. Und doch machen sie den Unterschied. Natürlich ist nicht alles Murks. Jeden Tag werden Menschen vorgelassen. Jeden Tag wird sich bedankt. Jeden Tag klappt das Miteinander. Aber eben auch millionenfach nicht... Woher kommt also diese Gereiztheit? Vielleicht daher, dass viele permanent unter Strom stehen. Zeitdruck, Unsicherheit, Dauererreichbarkeit. Eine Welt, die ständig schneller wird, lässt wenig Raum für Gelassenheit. Wer selbst kaum Luft hat, denkt seltener an andere.... Und wo Rauheit zur Normalität wird, wirkt Nettigkeit plötzlich wie eine Ausnahme. Dabei ist die Sehnsucht nach einer besseren Welt riesig: nach Respekt, Ruhe und einem freundlicheren Umgang miteinander. Also schauen viele auf die „schönen Welten“ anderer – poliert, kuratiert, perfekt inszeniert. Nah im Feed, aber oft weit weg im echten Leben. Wir bei kleiderhelden haben eine klare Haltung dazu. Wir glauben an Nettigkeit. An eine sachliche, unaufgeregte Nettigkeit. Gerne mit einem kleinen Augenzwinkern. Und ja – das gilt auch unternehmerisch. In unserer kleinen unternehmerischen Bubble haben wir das Privileg, unsere Partner bewusst auszuwählen. Wir arbeiten nur mit Menschen und Unternehmen zusammen, die respektvoll, fair – und schlicht nett sind. Nicht aus Naivität, sondern aus Überzeugung. Weil Zusammenarbeit so besser funktioniert. Und nachhaltiger ist. Denn Nettigkeit hilft. Im Kleinen, wenn der Nachbar nicht in den Haufen tritt. Und im Großen, wenn Organisationen, Unternehmen und sogar Nationen respektvoll miteinander umgehen. Diese Hoffnung ist fragil. Sie hält – bis zum nächsten ungefragten Social-Media-Stuss oder einem Blick in die Nachrichten. Und doch beginnt Nettigkeit immer wieder genau hier: im echten Leben. Im Kleinen. Zwischen uns. Vielleicht wäre es schon ein ziemlich guter Anfang, wenn wir alle bewusster nett wären.