Post by Klaus Müller
Vorsitzender der Geschäftsführung
Zum 1. März 2026 habe ich als Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH gestartet. Mitten in der wohl größten Krise des Projekts: Kurz vor Inbetriebnahme mussten wir mit beiden Füßen aufs Bremspedal drücken – alles zurück auf Los. Jetzt steht das neue Konzept. Das war nicht leicht, denn: Die Verschiebung ist für die Menschen in Stuttgart und der Region enttäuschend. Ich kann den Frust sehr gut verstehen. Wer so lange mit Einschränkungen lebt, erwartet zu Recht Verlässlichkeit. Genau deshalb haben wir den Plan neu aufgesetzt – mit mehr Realismus, klaren Verantwortlichkeiten und einer Organisation, die auf die Inbetriebnahme ausgerichtet ist. Der neue Stufenplan für S21 zeigt, was kommt: ab Ende 2027 kürzere Wege für Reisende, 2028 die Geschäfte und Serviceeinrichtungen im Bonatzbau, 2030 der Fernbahnhof am Flughafen, 2031 der neue Hauptbahnhof, 2032 die digitalisierte und verlängerte S-Bahn-Stammstrecke und 2033 der Pfaffensteigtunnel. Wichtig ist, was Evelyn Palla bei der Pressekonferenz des Lenkungskreises gesagt hat: Die nächsten Jahre dürfen sich für die Reisenden nicht anfühlen wie die vergangenen Jahre. Das ist auch mein Anspruch. Wir haben Fehler analysiert, Risiken neu bewertet und Konsequenzen gezogen. Jetzt geht es darum, Vertrauen zurückzugewinnen. Und das geht nur mit Transparenz, sauberer Steuerung und verlässlicher Arbeit. Am Ende steht eine echte Revolution der Bahn im Südwesten. Mein Anspruch ist klar: Wir bringen dieses Projekt gemeinsam erfolgreich über die Ziellinie – so, dass sich der Einsatz gelohnt hat. #DeutscheBahn #Stuttgart21 #S21