Post by Kay Gätgens
Geschäftsführer bei IBA Hamburg GmbH
Zwischen Brachfläche und Zukunftsstadt liegen oft nur ein paar Meter – und ziemlich viel Vorstellungskraft. Mein Rundgang durch das Wilhelmsburger Elbinselquartier hat genau das gezeigt. Heute: Freigeräumte Flächen Erste Sandaufschüttungen Kampfmittelsondierungen laufen Gebäudebestand vor dem Abriss Und gleichzeitig: viel Potenzial. Die Wasserlagen sind jetzt schon spürbar – Kanäle, Brücken, Blickachsen. Der Ort hat eine Qualität, die man nicht planen, sondern nur freilegen kann. Aber: Der Weg dorthin ist anspruchsvoll. Unklarer Baugrund Aufwendige Beräumung Rückbau im Bestand die Herausforderung, aus einem „versteckten Ort“ ein lebendiges Quartier zu machen Was jetzt kommt: → Start der Erdarbeiten im Sommer → Baugrundverbesserung (u. a. Vertikaldrainagen) → Abriss der Bestandsgebäude voraussichtlich ab Herbst → Schritt für Schritt Vorbereitung für Wohnungsbau und urbane Nutzung Mein Eindruck: Man muss hier die Zukunft mitdenken können. Denn was heute noch nach „viel Arbeit“ aussieht, ist genau die Grundlage für ein neues Stück Stadt – mit Wasserbezug, gemischten Nutzungen und echter Qualität. Meine Meinung: Solche Projekte sind kein Sprint. Aber sie sind entscheidend für Hamburgs Entwicklung. Wer hier den langen Atem hat, gestaltet die Stadt von morgen. Wie nehmt ihr solche Transformationsräume wahr – eher Herausforderung oder Chance? #IBAHamburg #Stadtentwicklung #Wohnungsbau #Quartiersentwicklung