Post by Jutta Solga
People & Culture Executive | HR Strategy, Leadership, Culture & Capability Building | AI & Workforce Transformation | Keynote Speaker
Dɪᴇ üʙᴇʀᴢᴇᴜɢᴇɴᴅꜱᴛᴇ KI-Gᴇꜱᴄʜɪᴄʜᴛᴇ, ᴅɪᴇ ɪᴄʜ ʜᴇᴜᴛᴇ ɢᴇʜöʀᴛ ʜᴀʙᴇ, ʜᴀɴᴅᴇʟᴛ ᴠᴏɴ Bʀᴏᴛ. Sara Weber beschrieb auf der Handelsblatt-Konferenz „Work in Progress” eine Bäckerei, die inzwischen fast alles tagsüber produziert, weil sich sehr genau vorhersagen lässt, was tatsächlich gebraucht wird. Weniger Überproduktion, Backöfen, die mit Solarstrom laufen, und Menschen, die nachts schlafen können. Was diesen Fall vom Rest unterscheidet, ist keine bessere Technologie. Jemand hat den Prozess selbst neu gedacht. Überall wird gerade in KI investiert, und an erstaunlich wenigen Stellen sieht man eine echte Steigerung der Performance. André Häusling brachte den blinden Fleck auf den Punkt: Wir versuchen, die Probleme von 2026 mit Werkzeugen aus den 1980ern zu lösen. Wenn KI über unveränderte Abläufe gegossen wird, skalieren wir am Ende unsere eigene Ineffizienz. Prof. Dr. Katja Nettesheim nannte dazu das Bild der Gießkanne. Wer KI überall ein wenig verteilt, erzeugt Aktivität, aber daraus entsteht kein Wachstum. Peter Blersch stellte die unbequeme Anschlussfrage: Wo genau entsteht der Produktivitätsgewinn, und was machen wir eigentlich mit der gewonnenen Zeit? 𝗘𝗶𝗻 𝗞𝗜-𝗔𝗴𝗲𝗻𝘁 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗮𝗽𝘂𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗔𝗯𝗹𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗽𝘂𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗔𝗯𝗹𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿. Die Bäckerei hat nicht in KI investiert. Sie hat in eine bessere Antwort auf die Frage investiert, wie sie arbeiten will. Wo seht ihr echte Performancegewinne, und was hat sie möglich gemacht? Dagmar Reinhold Jochen Brenner #transformation #führung #workinprogress Credits: Foto Vogt GmbH