Post by Julia Heimeier

Geschäftsführerin WEIT.VORN | Event-Strategin & KI-Enthusiastin | Komplette Event-Konzeption für Mittelstand & Corporates | Für Unternehmen, die Events als Führungs- und Marken-Instrument begreifen

Braucht es 2026 noch Frauennetzwerke? Diese Frage habe ich gestern beim Female Empowerment Netzwerk Nordhessen gestellt. Und meine Antwort: So lange eine Frau noch innerlich zögert, einen Raum zu betreten, der ihr längst gehört, dann JA. Lange Antwort: JAAAAA! Aber von Anfang an: Gestern haben sich die fünf starken Frauennetzwerke in Nordhessen zusammengetan und Premiere gefeiert: eine gemeinsame Veranstaltung. Frauennetzwerk Nordhessen, Female Empowerment Waldeck-Frankenberg, Inspiring Women (von Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und WEIT.VORN), UNord, Sheroes (von UNord, IHK Kassel-Marburg, Wirtschaftsjunioren Kassel e.V.) Die Tickets waren schneller weg als wir gucken konnten. Und dann noch 120 Teilnehmerinnen auf der Warteliste. Mein großes Highlight: Janina Ostendorf, die unser Netzwerk-Superkräfte verliehen hat. Und das mit sehr handhaben Tipps und Tricks. Die einen Blick auf strategisches Netzwerken geworfen hat, denn Netzwerken ist kein Talent. Es ist eine Kompetenz. Das klingt erstmal harmlos. Ist aber eigentlich eine Kampfansage an dieses deutsche „Ich will ja nicht stören“. Doch. Stör ruhig. Geh hin. Sprich Menschen an. Zeig dich. Mach dich sichtbar, bevor irgendein Algorithmus entscheidet, dass du irrelevant bist. Und ganz wichtig: nenne den Namen einer Frau, die nicht im Raum ist, um Chancen aufzutun (für Aufträge, Panels, Moderationen, etc.). Und jetzt kommt der kleinste, aber beste Hack von Janina Ostendorf, den ich mir gestern mitgenommen habe: iPhone-Hintergrund mit deinem LinkedIn-QR-Code. Kein „Hast du LinkedIn?“ Kein hektisches Tippen. Einfach Handy hochhalten wie früher ein Konzertticket. Und was soll ich sagen? Dieser Geräuschpegel im Raum nach der Keynote? Das war nicht Smalltalk. Das war eine Region, die angefangen hat, sich gegenseitig größer zu machen. Und deshalb freuen wir uns jetzt schon auf die nächsten Veranstaltungen. Auf neue Gespräche. Neue Kontakte. Neue mutige erste Schritte. Und vermutlich wieder auf Menschen, die sagen: „Ich wollte eigentlich nur kurz bleiben.“ …und vier Stunden später immer noch netzwerken. Danke für die tolle Zusammenarbeit: Paula Sophie Westphal, Esther Kurylas-Mengs, Britta Trompeter (die Co-Moderation mit dir war mir eine Riesenfreude), Juliane Veltum. Danke an Arjeta C. für die unglaubliche Gastfreundschaft!!! Danke an Martha Friedel für diese tollen Bilder!

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