Post by Julia Blank
Sachbearbeiterin mit Fokus auf Dateneingabe und Zeitmanagement
Wie aus Schwäche Stärke wird Denke an eine Situation, die du gerne ändern würdest und stelle dir dann vor, was der Apostel Paulus in 2. Korinther 12 wohl durchmachen musste. Paulus litt und er flehte Gott immer wieder an, seine Schmerzen zu lindern. Doch Gott änderte nichts an Paulus’ Situation. Stattdessen erklärte Er ihm, dass „Seine Gnade genug“ für ihn ist. Charis, das altgriechische Wort für „Gnade“, meint den Segen, den Gott der Menschheit zeigte, als Er Jesus zu uns auf die Erde sandte. Bevor Jesus kam, konnten die Menschen sich Gott nicht eigenständig nähern. Doch Jesus schuf einen Weg, damit jeder die Nähe mit Gott erfahren kann. Die Beziehung zu Gott ist nichts, das wir uns verdienen könnten; sie ist ein kostenloses Geschenk, das wir bekommen, wenn wir anerkennen, dass Jesus für uns gestorben und auferstanden ist. Wenn Gott Paulus also sagt, dass „Seine Gnade genügt“, dann sagt er im Endeffekt: „Ich bin genug für dich.“ Gott konnte Paulus’ Bedürfnisse stillen, weil Er alles war, was Paulus brauchte. Und Gott war mit ihm. Der Einfluss, den Paulus besaß, kam nur daher, dass Gott beschlossen hatte, Seine Macht durch Paulus zu zeigen. „Denn so wie Gott einmal befahl: ‚Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen!‘, so hat Sein Licht auch unsere Herzen erhellt. Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt. Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefäße sind. So wird jeder erkennen, dass die außerordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst.“ 2. Korinther 4,6–7 (HFA) Wir sind alle wie „zerbrechliche Gefäße“: einfach und nicht gerade beeindruckend. Aber wenn wir unser Leben Gott hingeben, dann werden wir zu Gefäßen, die Seine Macht zeigen. So wie Paulus können auch wir dann damit prahlen, wie schwach wir sind, so dass Gott für alles Gute, das uns geschieht, die Anerkennung bekommt. Unsere Situation mag sich nicht ändern, aber aus unserem Schrei „Gott, bitte nimm dieses Leid von mir“ wird oft ein „Gott, wenn ich leide, dann zeig mir, wie Du das für Deine Ehre und für mich zum Guten gebrauchen willst.“ Womit du auch immer konfrontiert wirst, sei dir gewiss, dass Gott nahe ist. Er sieht dich und Er liebt dich. Nimm dir heute ein wenig Zeit und bitte Gott, dir zu zeigen, wie Er dir Kraft schenken will. Komme in Seine Gegenwart und lasse dich von Ihm stärken.