Post by Jan Schmidt-Prüfer

brand eins KI-Akademie Co-Founder

🩻 KI-Firma Midjourney baut jetzt Körperscanner...? Midjourney, DER Pionier für KI-Bilder, baut mit dem Midjourney Scanner ein System für schnelle 3D-Körperbilder auf Ultraschallbasis. Die Meldung ist schon ein paar Tage alt. Dennoch ist es weiterhin einen tieferen Blick wert. Radikaler Pivot? Entscheidend ist, woher Midjourney kommt: Ein Unternehmen, das mit synthetischen Bildern, unklaren Trainingsdaten und starker visueller Inszenierung groß geworden ist. 🧠 Midjourneys Kerngeschäft ist Bildgenerierung, nicht Medizin 🛠️ Gründer David Holz hat Physik-, Forschungs- und Hardwareerfahrung 🌊 Der Scanner nutzt Wasser, Ultraschall und Butterfly-Module 🎨 Plausible Bilder sind keine medizinischen Belege ⏱️ 60 Sekunden sind ein Ziel, keine klinisch belegte Leistung ⚖️ Urheberrechtsklagen verschärfen die Vertrauensfrage 🏥 Geplant ist zunächst Wellness, nicht zugelassene Diagnostik Meine Einschätzung: Das Projekt ist ernster zu nehmen, als der Branchenwechsel vermuten lässt. Holz bringt Forschungs- und Hardwareerfahrung mit, Butterfly liefert reale Ultraschalltechnik. Trotzdem erhöht Midjourneys Herkunft die Beweislast. In der Medizin zählt nicht, ob ein Bild überzeugend aussieht, sondern ob Messungen reproduzierbar und klinische Aussagen belastbar sind. Solange Vergleichsstudien und Fehlerquoten fehlen, bleibt der medizinische Anspruch offen. Besonders kritisch ist der Einstieg über Wellness, während bereits mit Prävention und MRT-Vergleichen gearbeitet wird. Ein Körperkompositionsbild darf nicht als Gesundheitscheck oder Krebsfrüherkennung erscheinen. (Video Credits to Midjourney, 18.06.2026, via X, „Announcing a new division of Midjourney called ‘Midjourney Medical’“; Social Media-Bearbeitung: Rinor Restelica) #KI #KünstlicheIntelligenz #AI #MedTech #HealthTech

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