Post by Iris Röthig

Chefredakteurin und Herausgeberin von Wohlfahrt Intern

#Blattkritiken gehören zu den spannendsten Terminen in unserem Redaktionsalltag – insbesondere wenn eine Herausgeberbeirätin oder ein Herausgeberbeirat sie vornimmt. Kommen Themenmischung, Aufbereitung und inhaltliche Tiefe bei unseren ersten Leserinnen und Lesern an? Finden sie in unseren Beiträgen die Informationen und Denkanstöße, die sie für ihre Arbeit brauchen? Genau darüber haben wir mit Susanne Buss, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Berlin und Mitglied unseres Herausgeberbeirats, gesprochen. Besonders gefreut hat mich, dass sie Beiträge und Elemente hervorgehoben hat, die wir in den vergangenen Monaten zur besseren Leseführung erarbeitet haben. Dazu gehört auch die Titelgeschichte der Ausgabe 5.6/2026: ✅„Bundesteilhabegesetz – ... und du bist raus. Träger und Verbände fürchten nach Sparplänen von Bund und Ländern die Rolle rückwärts beim BTHG“. Die Überschrift findet sie sehr treffend, den Beitrag sehr gründlich recherchiert. Die Darstellung der drohenden Folgen für Menschen mit Behinderungen und die Träger trifft aus ihrer Sicht den Kern der aktuellen Debatte. Weitere Beiträge, die sie besonders gerne gelesen hat: ✅ die Analyse zu den Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfebereichen und den neuen Lösungen der Träger ✅ Organisationsentwicklung mit dem Praxisbeispiel der Stephanus-Stiftung, die sie aus ihrer Berliner Arbeit gut kennt. ✅ und den darin integrierten Fragebogen „Mit diesen 15 Fragen prüfen Sie die Resilienz Ihrer Organisation“, für uns entwickelt vom Beratungsunternehmen rosenbaum nagy. Besonders wertvoll sind für uns ihre Hinweise zur Weiterentwicklung – auch wenn sie selbst von Kritik auf hohem Niveau spricht. 👉 Bei der Vorstellung der Start-up-Porträts sollten wir noch konsequenter die Perspektive der Träger einnehmen: Warum ist dieses Produkt relevant? Welches Problem löst es? 👉 Bei Autorinnen und Experten sollten wir stärker auf eine ausgewogene Repräsentation von Frauen achten. 👉 Und: Die Sozialwirtschaft braucht nicht nur Problembeschreibungen. Sie braucht vor allem Lösungen. Mehr Lösungsorientierung, weniger „Jammerwohlfahrt“. Susanne Buss liest aus der Perspektive von Menschen, die jeden Tag Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und freigemeinnützige Organisationen führen. Damit steht sie stellvertretend für unsere Leserschaft. Diese Perspektive hilft uns, Wohlfahrt Intern mit jeder Ausgabe ein Stück besser zu machen. 🌹Herzlichen Dank, liebe Susanne Buss! Volkssolidarität Berlin rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH #Sozialwirtschaft #Fachmagazin #Blattkritik #Führung #Organisationsentwicklung #WohlfahrtIntern

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